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bei dem Streben zahlreicher gräflicher Geschlechter nach Erblichkeitihrer Würde und nach ausgedehntein Besitz, den nöthigen Schutz zugewähren, Ncichsvögte eingesetzt, die, unabhängig von der herzoglichenMacht, die kaiserlichen Rechte wahren und die kaiserliche Gewalt zurAusübung bringen sollten. Diesen Vögten wurde unter dem Titel:Burggrafen von Nürnberg die dortige Burg zum Wohnsitze an-gewiesen.
Gegen Ende des (2. Jahrhunderts soll Friedrich Barbarossadieses Burggrafenthum dem Grafen Tonrad von Nätz verliehen haben,dessen einzige Tochter nach dein in: Zahre ((H2 erfolgten Tode ihresVaters als Erbbürggräfin von Nürnberg den Grasen Friedrich III.von Zollcrn heirathete, der von Kaiser Heinrich VI. als BurggrafFriedrich I. mit der Burggrafschaft belehnt wurde.
Zu der Zeit zwischen der Gründung des Bisthums Bamberg undder Verleihung der Burggrafschast Nürnberg an Friedrich, Grafenvon Hohenzollern, taucht in einer Urkunde des Stifts St. Zakob zuBamberg von (((((, zur Zeit des streitbaren Bischofs Gtto von Bam-berg, der erste Aufseß als: über bcnna Beralä äs Vksa?e (2) aus, dernicht nur in dieser, sondern auch in drei anderen Urkunden von ((28und ((2Z seinen hochadligen Nachbarn v. Schlüsselburg gleichgestelltund als freier Mann den Ministerialen vorangestellt wird. Nach ein-ander urkundlich erscheinen dann Ernst (5), Meingoz (((), Eckard (3),Tonstantin (6), Friedrich (7) v. Aufseß (nobiles er likeri viri) alsZeugen in bischöflichen Urkunden von ((2(( —((7O; dann Emmerich(g) ((7ss auf dem Turnier zu Täln und Bero W ((80 als Mönchdes Klosters Michelsberg zu Bamberg. Da die Stammreihe bis Ottov. A. (25), der von (2s)6—(558 urkundlich vorkommt, noch (( männ-liche und 5 weibliche Mitglieder aufweist, und das in der Burg Auf-seß an dem großen Wartthurme auf dem Felsen angebaute Hansals des Meingoz Steinhans urkundlich im Burgfrieden von (5s>5 vor-kommt, so dürfte kein Zweifel sein, daß bereits zur Zeit, als Meingozv. A. lebte, also zwischen ((56—((65, die Burg Aufseß existirte,im Besitze der Familie war und von derselben der Name des Ge-schlechts entnommen wurde. Daß das Geschlecht der Herren v. A.schon damals von Wichtigkeit für ihre mächtigen Nachbarn, die Bischöfevon Bamberg, und die, durch die meranische Erbschaft im Zahre (2H8in den Besitz von Bayrcuth und im Anfange des (^. Zahrhundertsin den Besitz von Ansbach und der plassenburg mit Tnlmbach ge-tretenen Burggrafen von Nürnberg, sowie für die durch Kauf inden Besitz eines Theils der mcranischen Besitzungen in Franken ge-kommenen Grafen von Truhcndingen war, geht ans zahlreichen