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103. Stier, E., geboren den 13. März 1847 zu Kaisershagen bei Mühlhausenin Thüringen, besuchte die dortige Schule, später das Gymnasium zu Mühlhauseuund das Seniinar zu Halberstadt. Nach bestandener Abgangsprüfung erhielt ereine Lehrerstelle an der Töchterschule zu Seehausen in der Altmark. Herbst 1369wurde er als Lehrer an der Vorschule der Düsseldorfer Realschule gewählt undverblieb hier bis zum Ausbruch des Krieges. Nachdem er denselben im 17. In-fanterie-Regiment mitgemacht, kehrte er im Oktober 1371 in seine frühere Stellungwieder zurück. Im nächsten Jahre bestand er in Coblenz die Prüfung für Mittel-schullehrer und bekam infolge dessen eine Lehrerstelle an der neu begründetenhöheren Bürgerschule. Im Sommer 1875 erhielt er von der Prüfungs-Kommissionzu Coblenz die Berechtigung zum Rektorat au Mittelschulen, höheren Töchterschulen w.Im Oktober des folgenden Jahres ging er nach Braunschweig, um eine Stelle ander städtischen Realschule zu übernehmen, an welcher Anstalt er bis jetzt ununter-brochen gewirkt hat. Außer verschiedenen Arbeiten in pädagogischen und musikali-schen Zeitschriften sind im Buchhandel erschienen: 1. Stoffe für den deutschenSprachunterricht in den Unter- und Mittelklassen höherer Schulen. 1. Abteilungfür Sexta und Quinta. Braunschweig 1880. 2. Abteilung für Quarta undTertia. 1881. 2. Erinnerungen aus dem deutsch-französischen Kriege. Braun-schweig, 2. Aufl., 1883.
104. Kartier, Johann Oswald, geboren den 23. Oktober 1850 zu Drößigk,besuchte die Stadtschule zu Finsterwalde, sodann die Präparandenanstalt zu Alt-Döbern und war von Ostern 1868 bis Ostern 1871 Zögling des Seminars daselbst.Er wirkte 2 Jahre an Elementarschulen, dann je ein Jahr an der höheren Töchter-schule zu Cottbus und an der Neumann'schen Töchterschule in Berlin. Februar1873 wurde er an die hiesige Vorschule berufen. Er starb nach längerer Krankheitim Dezember 1876.
105. Röiuhold, Ludwig Paul, 1854 zu Görlitz geboren, besuchte die Bürger-schule zu Hirschberg, wurde 1871 Präparand in Berlin und war von Ostern 1872bis Ostern 1875 Zögling des Berliner Seminars für Stadtschulen. Nach abge-legter Prüfung trat derselbe als Musiklehrer in das Viktoria-Institut zu Falkenbergi. M. ein. Neujahr 1876 wurde er au die hiesige Vorschule berufen, Ostern 1877an die höhere Bürgerschule versetzt, welche er Ostern 1879 verließ, uni eine Stellean der höhern Töchterschule in Trier zu übernehmen. Jetzt wirkt er als Gemeinde-Schullehrer in Berlin.
106. Günther, Carl Christoph, geboren am 6. Oktober 1854 zu Steenfelde,besuchte von Herbst 1871 bis Herbst 1874 das Königliche Seminar zu Aurich,wirkte dann als Lehrer an der Marktschule in Norden und wurde Herbst 1876 andie hiesige Vorschule berufen.
107. Dastia», Franz, geboren 1851 zu Düsseldorf, besuchte das Lehrerseminarin Kempen 2 Jahre lang. 1873 wurde er als Lehrer an einer hissigen Volksschuleangestellt und im Sommer 1875 an die Vorschule der Realschule versetzt. Erstarb nach längerer Krankheit am 23. März 1885.
108. Maurrmann, Heinrich, geboren 7. Dezember 1857 zu Ratingen, wirktebis zu seinem Eintritt ins Königliche Schullehrerseminar zu Elten, welches er von