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Buchhandel erschienen: 1. Griechische Wortkunde im Anschluß an Xenophons Anabasis.Berlin, Julius Springer, 1. Aufl. 1831, 2, Aufl. 1336. 2. v<z liwrie st eorrse-tionidus guas lnveniuutnr in Xsnopd. Xnab. eockies d (?arislno 1646). Programmdes Gymnasiums zu Bochum 1882. 3. Kommentar zu Xenophons Anabasis.Berlin, Springer. 1. Heft 1833, 2. und 3. Heft 1831. 4. Zenophons Anabasis.Für den Schulgebrauch. Mit einer Karte und 3 lithographischen Tafeln. Berlin,Springer 1884. 6. Lehrplan für den deutschen Unterricht. Lemgoer Programm,1885. 6. Das erste Kapitel des ersten Buches von Xenophons Anabasis in Ober-tertia (Lehrgänge und Lehrproben, herausgegeben von Frick und Richter, 4. Heft,1885). 7. Orests Heilung in Goethes Jphigenie (ebendort Heft 11, 1887).3. Die Heilung des Orest in Goethes Jphigenie, eine religiös-sittliche Lösung imGeiste des Christentums. Düsseldorf, Voß 1887.
96. Wulff, Albert, geboren zu Baal (Regierungsbezirk Aachen) am 29. Ok-tober 1859, besuchte das Progymnasium zu Erkelenz und sodann das Gymnasiuman Aposteln zu Köln. Von Ostern 1379 bis Herbst 1883 studierte er zu Bonnund Münster klassische und germanische Philologie und promovierte bei der philo-sophischen Fakultät zu Münster Januar 1884. Nachdem er ebendaselbst Juli 1885das Examen pro kaeultats äoeonäl absolviert, leistete er von Herbst 1885 bisHerbst 1886 am Gymnasium an Aposteln zu Köln das Probejahr ab und warseitdem am Realgymnasium als wissenschaftlicher Hülfslehrer thätig.
97. Müllrr, Ernst, geboren 26. Februar 1863 zu Leutendorf bei Coburg,erhielt seine Vorbildung auf dem Fürstlichen Gymnasium zu Arnstadt. Von hier1831 mit dem Zeugnis der Reife entlassen, widmete er sich in den Jahren 1881bis 1835 auf den Universitäten Jena, Berlin und Marburg dem Studium derPhilologie, genügte während dieser Zeit seiner Militärpflicht und legte am26. Februar 1836 zu Marburg das Examen p. l. ä. ab. Nachdem er Ostern 1836behufs Ableistung des Probejahrs dem Königlichen Gymnasium zu Duisburg zuge-wiesen worden war, trat er Ostern 1887 als wissenschaftlicher Hilfslehrer in dasLehrerkollegium des Realgymnasiums zu Düsseldorf ein.
b. Technische Lehrer.
98. Professor Conrad, Carl, geboren 26. März 1816 zu Berlin, besuchte von1823 bis 1834 die dortige Kunstakademie, wobei er sich mit besonderer Vorliebe derArchitekturmalerei zuwendete. Von den damals angefertigten Bildern kam „DasKönigliche Schloß und die lange Brücke in Berlin" in den Besitz Friedrich Wil-helm III. 1335 siedelte er auf den Wunsch W. v. Schadow's nach Düsseldorf über.Eine größere Zahl von Architekturbildern entstand Hierselbst, wozu die Motive aus Bilk,Neuß und besonders aus Köln genommen wurden. Sein Hauptwerk ist die großeAnsicht des Kölner Domes, 16' breit, 8' hoch, das von der Erzdiözese und der StadtKöln angekauft und dein Papst Pius IX. zuin Jubiläumsgeschenke gemacht wurde.Ehrende Anerkennungen voin Papste Pius IX. (goldene Medaille), sowie verschiedeneOrden (Rote Adlerorden 4. Klasse 1865) wurden ihm für seine künstlerischenLeistungen zu teil. Im Jahre 1357 erhielt er das Prädikat Professor. SeineThätigkeit in der Schule wurde zuletzt durch Krankheit gehemmt, die ihn auchnötigte, bereits 1871 seine Entlassung zu nehmen. Nicht lange darnach starb er.