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Umwälzung in den Jahren 1848 und 49 Gelegenheit gaben, für das Recht desKönigs in Rede und That einzutreten. Infolge dessen erhielt er im Jahre 1350den roten Adlerorden 4. Klasse, dem noch andere Verleihungen im Laufe derJahre nachgefolgt sind. Neben dem Pfarramte versah K. seit 1851 die Stelleeines Rsligionslehrers an der städtischen Realschule, und schrieb als solcher dasSchulprogramm von 1853 über die gelehrte Schule zu Düsseldorf im 16. Jahr-hundert. Außerdem wurde ihm für mehrere Jahre die Leitung der Luisenschuleübertragen. Im Jahr 1856 wurde er als Pastor der reformierten Gemeinde nachElberfeld berufen, welche Stelle er bis zu seinem Rücktritt vom öffentlichenLehramte im Jahr 1835 versehen hat. Bei Gelegenheit des Lutherfestes 1833wurde er von der theologischen Faknltät zu Bonn zum vr. tdeol. und von derphilosophischen Fakultät zu Marburg zum vr. pdilos. ernannt. Zur Erforschungder Bergischen Landes- und Kirchengeschichte gründete er 1863 mit DirektorBouterwek zu Elberfeld den Bergischen Geschichtsverein, veröffentlichte eine Reihevon Arbeiten in der Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins, sowie in derZeitschrift der theologischen Arbeiten des rheinischen Predigervereins von Everts-busch (Band 1-^5), wie auch in der allgemeinen deutschen Biographie, in HerzogsRealencyclopädie und andern historischen Zeitschriften manche, namentlich biogra-phische Mitteilungen erschienen. Bei Gelegenheit des 50jährigen Stiftungsfestesdes Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums zu Köln trieb ihn die Dankbarkeit für dieseAnstalt im Verein mit seinem Bruder Konsistorialrat und Professor Dr. Krafft zuBonn, ein. Werk: „Briefe und Dokumente aus der Zeit der Reformation im16. Jahrhundert nebst Mitteilungen über Kölnische Gelehrte und Studien" zuveröffentlichen, wie er früher „Aufzeichnungen über das Studium des SchweizerReformators Bullinger zu Emmerich und Köln" herausgegeben hatte. Zur Be-grüßung der Hauptversammlung der Gustav-Adolf-Vereine zu Düsseldorf imHerbst 1886 erschien die Schrift über die Geschichte der beiden Märtyrer AdolfClarenbach und Peter Fliesteden. Als Beitrag zur inneren Geschichte des Wupper-thals kam in den letzten Wochen: „Erinnerungen an den Kaufmann DanielHermann" heraus.
^^-48. Dr. Stnmmrr, Wilhelm, geboren 10. Juli 1826 zu Luxemburg, besuchte dasöortige Gymnasium (Athenäum), an welchem er 1844 die Abiturientenprüfungbestand, studierte zu Bonn 6 Semester lang 1845—49; im Frühjahr 1849 vr.pdilos. in Bonn, im Herbst 1849 bestand er vor der Prüfungskommission zu Bonndie Prüfung pro t'aeult. ckoesucli; studierte dann in Berlin ein Jahr lang haupt-sächlich Mathematik und begann am Kölnischen Realgymnasium das Probejahr;versah von Oktober 1850 bis Juli 1851 an der höheren Bürgerschule (Realschule) zuTrier interimistisch eine vollständige Lehrerstelle; Ostern 1852 wurde er an der damaligenRealschule in Düsseldorf angestellt; 1854 korrespondierendes Mitglied der KöniglichenGesellschaft der Wissenschaften zu Lüttich; 1862 Oberlehrer; 1881 Professor.Gedruckte Veröffentlichungen- Dissertation (auch in Grelles Journal), 3 Pro-gramm-Abhandlungen. Lehrbuch der analytischen Geometrie der Ebene, München1863. In verschiedenen Zeitschriften eine Anzahl Abhandlungen, davon zweiüber Bibliothekstechnik, die übrigen meistens mathematischen und pädagogischenJnh alts.
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