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buch für Freimaurer von Fr. Erk, Essen, Bädeker. 6. Vorstufe zum Säugerhain,für die Vorschulen der Gymnasien und Realschulen, von Fr. und Ludwig Erk,Essen, Bädeker. . 7. Schulchoralbuch für die Morgenandachten an höheren Lehr-anstalten, von Fr. Erk und Dr. Ed. Schaueyburg, Frankfurt a. Main bei A.Gestewitz. 8. Katholische Kirchengesänge und Gebete für höhere Lehranstalten,herausgegeben von Dr. Chr. Lingen, unter musikalischer Redaktion von Fr. Erk,Düsseldorf, A. Modes. 1877 wurde Fr. Erk auf sein Ansuchen in den wohl-verdienten Ruhestand versetzt, dessen er sich jedoch nur noch ein volles Jahr erfreuensollte. Schon im Jahre 1878 am 7. November starb er nach fünfwöchentlichem,schweren Leiden. Bei seinem Leichenbegängnis erwies ihm die Realschule die letzteEhre. Unter Gesängen der Schüler wurde der Sarg ins Grab hinabgelassen.
5. Köllmmm, Hermann, am. 28. Februar 1809 zu Leythe bei Steele geboren,bezog, nachdem er von dem Gymnasium zu Essen mit dem Zeugnisse der Reifeentlassen war, Ostern 1839 die Universität Bonn, trat Ostern 1333 ins Priester-Seminar zu Köln und wurde nach empfangener Priesterweihe 1834 Kaplan an derhiesigen Maximilianspfarre. Bei Eröffnung der Realschule übernahm er zugleichdie katholische Religionslehrerstelle an derselben und bekleidete dieselbe bis zu seinerBerufung zum Pfarrer der gedachten Kirche im Herbste (8. September) 184l.Unter dem 16. Juni 1845 wurde er Pfarrer in Werden a. d. Ruhr und 1849Dechant des Dekanats Essen. Er starb am 23. November 1372 zu Werden, woselbstmanche Anstalten (kath. Krankenhaus, höhere Töchterschule :c.) ihm ein dankbaresAndenken sichern.
6. Doithauscn, Wilhelm, geboren am 26. Juli 1898 zu Schöller bei Vohwinkel,bezog 1829 die Universität Marburg und studierte dort und in Bonn 3 Jahre durchTheologie und Philologie. Nach abgelegten theologischen Prüfungen war er eine Zeithindurch Privaterzieher und übernahm, als die Realschule eröffnet wurde, an derselbenden evangelischen Religionsunterricht und zugleich anderen, namentlich geographischenUnterricht. Nach fast 19 Jahren „treuesten Wirkens" (s. Programm vom I. 1848)ward er als Prediger au dem Gefängnisse zu Werden augestellt, wo nach wenigenJahren schon am 26. Mai l8S4 ein rascher Tod seiner aufopferungsvollen Thätig-keit ein Ziel setzte. Außer einigen Abhandlungen im Museum des Rhein.-Westf.Schul-Vereins und anderen Zeitschriften ist von ihm erschienen' Topisch-physikalischcrAtlas, Mannheim, Glaser.
7. Kccker, Wilhelm, geboren am 18. November 1899 zu Brilon, empfing seinewissenschaftliche Vorbereitung in den Gymnasien zu Brilon und Arnsborg undwidmete sich dann auf der Universität zu Bonn und der Akademie zu Münsterdem Studium der Philologie und Geschichte. Vor der wissenschaftlichen Prüfungs-kommission der letzteren Hochschule unterzog er sich am 13. April 1839 dem Examenpro taeultats äooencli und legte dann sofort das gesetzliche Probejahr bei demGymnasium zu Necklinghausen ab. Nachdem er das Probejahr beendigt und nochein weiteres halbes Jahr an der genannten Schule unterrichtet hatte, übernahmer im Herbst 1831 die Verwaltung einer Lehrerstslle an dem Progymnasium zuDorsten und führte dieselbe bis zum Schluß des Schuljahrs 1833/34 fort. VonDorsten begab er sich zu seiner Fortbildung in der französischen Sprache nach