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bei jeder Gelegenheit bewährte, — So haben wir allen Grund zu derHoffnung, daß auch die weitere Arbeit an der Anstalt wohlthuend undbeglückend sein werde.
Indem wir damit zur Gegenwart gelangt sind und uns, an-schicken, mit Mut und Freudigkeit in die andern fünfzig Jahre desJahrhunderts einzutreten, müssen wir noch des Mannes gedenken, derdiesen Schritt nicht mitmachen wird, sondern den reichverdienten Feier-abend seines Lebens beginnen will.
Der Professor Honigs heim hat 35 Jahre an der Anstaltgewirkt und in dieser langen Arbeitszeit ebenso unermüdlich wie segens-reich seine Kräfte der Schule gewidmet. Mit der Leitung derselbenwiederholt beauftragt, hat er, obschon er nur ein schlichter Mitarbeiterbleiben wollte, doch nie die feste, führende Hand vermissen lassen.Ohne in der litterarischen Welt sich einen prunkenden Namen zusuchen, hat er doch in nicht gewöhnlichem Maße durch seine vielseitigenund gründlichen wissenschaftlichen Kenntnisse die Hochachtung seinerzahlreichen Kollegen sich gesichert. Nicht draußen in der Gesellschaftsuchte er Glanz und Ehre, sondern in der treuen, pünktlichen, gewissen-haften Erfüllung seiner Pflicht. Wir sind dessen gewiß, daß dasVertrauen, welches seine Behörden ihm als Leiter und Lehrer so oftgeschenkt, in den Erfolgen an den Schülern sich noch lange bewährenwerde, und daß er in' diesem Sinne noch weiter unser Mitarbeiterbleibe. Möge er auch seine Teilnahme der Anstalt noch lange Zeitin Frische und Gesundheit zuwenden!
Mögen aber auch alle, die an der Anstalt irgendwie beteiligtsind, derselben weiter zugethan bleiben! Mögen die Behörden ihrWohlwollen und die Eltern ihr Zutrauen derselben erhalten! Mögendie Lehrer immerdar Freudigkeit am Beruf und die Schüler volleLust an ihrer Aufgabe finden! Und möge der allmächtige Gott dieArbeit an dieser Schule zum Besten ihrer Schülxr und zum Gedeihender Stadt auch fernerhin segnen!