Druckschrift 
2 (1851)
Entstehung
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viel heller als dasjenige ist, welches von der Reflexion derStrahlen im zweiten, oder kleinem, unbeweglichen Spiegelbei Sextanten oder Spiegelkreisen hervorgebracht wird. Injeder anderen Beziehung ist das neue Instrument so ziemlichdem früheren ähnlich eingerichtet; aber es hat vor demSextanten folgende wesentlichen Vorzüge voraus:

Istens k ann , nan alle Winkel von 0° bis 180° damitmessen;

gtens werden diese Messungen ebenso bequem, aber ge-nauer als die mit dem Sextanten sein, weil der Fehler,welcher von der Excentricität abhängt, durch das Ablesender zwei entgegengesetzten Yerniere am Kreise aufgehobenwird, wobei ferner das Instrument symmetrischer construirtund genauer zu berichtigen ist, als der Sextant;

gieus s i iu l ,ii e Bilder der Gegenstände in diesem Instru-mente lichtstärker und schärfer begrenzt.

Auf Tafel VI. Fig. I.) stellt der Kreis ABC das neueInstrument vor, welches ungefähr 5 Zoll Radius hat. MitHülfe zweier sich diametral gegenüberliegenden Yerniere,welche sich an den Enden der Alhidade u c befinden, kann mandie Gradtheilung unmittelbar bis auf 20", und bei einigenvon diesen Instrumenten bis auf 10" ablesen; durch Schätzungliest man sie noch genauer ab. Auf der Mitte der Alhidadeac ist ein Spiegel de senkrecht auf der Ebene des KreisesABC befestigt; dieser Spiegel dreht sich zugleich mit derAlhidade um eine Achse herum, welche durch das Centrumdes Kreises ABC geht, und mit dessen Ebene ABC einenrechten Winkel bildet. In unserer Figur I., wendet derSpiegel seine refiectirende Seite gegen B; ebenso ist nun/ ein dreiseitiges, gleichsehenklichtes und rechtwinkliehtesGlas-Prisma, und g das Fernrohr. Das Prisma ist durchSchrauben ganz fest mit einem Radius des I.imbus-Kreises ver-bunden, ist ungefähr um die Hälfte weniger hoch als derSpiegel, und senkrecht auf der Ebene des Kreises. Der