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2 (1851)
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zwischen den Azimuthen der Sonne und des Objectes, undum je grösser die Sonnenhöhe ist. Wir müssen also hierdie Methode auseinander setzen, wie der Beobachter, welchernur mit einem Sextanlen und Chronometer versehen ist, so-wohl das Azimuth, wie auch die Höhe des Objectes findenkann. Diese Methode, auf welche zuerst der Herr Akade-miker Wisniewsky *), und nochmals Herr Knorre **) auf-merksam gemacht hat, besteht darin, dass man die Distanzendes Objectes von der Sonne zu zwei verschiedenen Tages-zeiten misst und zugleich die entsprechenden Angaben eines,bereits verificlrten Chronometers bemerkt. Es wird ambesten seyn, wenn nämlich die Lage des Objectes es er-laubt, eine Distanz nahe an der Verticalebene zu messen,in welcher das Object liegt, die andere Distanz aber dannerst zu nehmen, wenn die Sonne in einer bedeutenden Ent-fernung von dieser Ebene sich befindet; oder wenn dasObject an der Mittagsseite des Meridianes liegt, so wirdman das Azimuth sehr genau durch die Beobachtungen dercorrespondirenden und gleichen Distanzen des Objectes vonder Sonne, des Morgens und des Abends, ermitteln können.Uebrigens ist die weiter unten auseinandergesetzte Methodeganz allgemein.

Bei der Messung der Sonnendistanzen vom Objecte notirtman auch den Barometer- und Thermometer-Stand um diellefraction berechnen zu können. Es sei Z das Zenith; P(Fig. 54.) das irdische Object, von welchem die Sonnen-distanzen PS d und PS' d' gemessen wurden; StundS' die scheinbaren Oerter des Sonnenmittelpunktes. MitHülfe der als bekannt vorausgesetzten Polhöhe und Längedes Beobachtungsortes und den bekannten wahren Sonnen-

Memoire« de l'academie de St. Pctersbourg- 181(5.

**) Astronomische Nachrichten Band VII. Seite 264.