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Bestimmung des Azimuthes eines terrestrischenGegenstandes.
27. Hierzu misst man den Winkel zwischen einem Gegen-stande und der Sonne, und beobachtet eine gleiche ZahlAbstände des Gegenstandes, von dem ihm zunächst gelege-nen und am entferntesten gelegenen Sonnenrande. Heijeder dieser Beobachtungen schreibt man die zugehörigeChronometerzeit auf, dessen Stand entweder in Bezug aufmittlere oder auch auf Sternzeit als bekannt vorausgesetztwird; ferner bemerkt man ebenso den Stand des Barometersund der beiden Thermometer. Wenn die Beobachtungen nichtgar zu lange währen, z.B. nicht 10' in Zeit dauern, so kannman ohne merklichen Fehler annehmen, dass das arithmeti-sche Mittel der Beobachtungszeiten dein arithmetischen Mittelder gemessenen Winkel entspricht; im entgegengesetztenFalle aber, muss man die Beobachtungen in einzelne Grup-pen eintheilcn und für jede Gruppe besonders die Rechnunggerade so einrichten, wie wir es jetzt zeigen werden.
Befreit man die Beobachtungen zuerst vom Index-, sowie von anderen bekannten Fehlern, so erhält man dieWinkel zwischen dem Gegenstande und einem der beidenSonnenränder; legt man alsdann den scheinbaren Radiusder Sonne zu diesen Winkeln hinzu, wenn der dem Gegen-stande nähere Band beobachtet wurde, oder zieht man ihnab, wenn der vom Gegenstande entferntere Sonnenrandbeobachtet wurde, so erhält man die Winkel zwischen demGegenstande und dem Centrum der Sonne.
Es sei Z (Fig. 55.) das Zenith; 0 und die schein-baren Oerter des terrestrischen Gegenstandes und des Sonnen-centrums, bezeichnet man nun durch Ii und H die schein-baren Höhen der Punkte 0 und S, durch b aber den Bogen
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