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2 (1851)
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Horizontes, der sich in einein Vertikalkreise und zugleich amnächsten an der Sonne befindet; auf diese Weise erhält mandie Höhe des beobachteten Sonnenrandes direct. Die Grenzedes scheinbaren Horizontes auf dem Meere, stellt sich alsein Kreis dar, in welchem der Himmel das Meer zu berührenscheint, und in dessen Centrum der Beobachter sich befindet.

Ha der Beobachter sich aber gewöhnlich höher als derMeeresspiegel befindet, so wird die Gesichtslinie, welche vomBeobachter nach der Grenze des Meeres-Horizontes geht,vom Auge des Beobachters nach unten gerichtet sein, undeine Tangente an die Erdoberfläche bilden; folglich mussdiese Gesichtslinie überall unter der Horizontal-Linie liegen,welche durch das Auge des Beobachters geht, und zwischendiesen beiden Linien endlich wird ein Winkel enthalten sein,den man die Kimmtiefe (Depression de l'horizon)nennt. Es wird daher auf dem Meere die Höhe des Ge-genstandes etwas zu gross gemessen, um aber die wirklicheHöhe zu finden, muss man von der gemessenen stets dieKimmtiefe abziehen; übrigens wird die wahre Erniedrigungdes Horizontes etwas kleiner als der erwähnte Winkel sein,weil ein Lichtstrahl, der von der Grenze des Horizontesausgeht, durch Luftschichten von verschiedener, mit An-näherung zum Erdboden zunehmender Dichtigkeit durch-gehen muss und daher so gebrochen wird, dass diese Grenzedes Horizontes höher erscheint als sie wirklich ist, und folg-lich wird der richtige Ausdruck für die Kimmtiefe:

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werden, wo h die Höhe des Beobachters über dem Meeres-spiegel in einem gewissen Maasse ausgedrückt bedeutet(z. B. englische Fuss); R ist der Halbmesser der Erde, in