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2 (1851)
Entstehung
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336
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wurde. Daher muss man endlich, um ß finden zu können,auf die gewöhnliche Weise den Winkel zwischen den beidenerwähnten Gegenständen messen; und es sei dieser Winkel= s' —c, wo s' die unmittelbare Noniusablesung bei der

Messung dieses Winkels bedeutet;

folglich

wird dann:

s' — c — 180° --2 ß — 2 n — (s — c); oderä — 90 0 — n — i (s -f- s' — 2 c).

Hei dieser Beobachtung muss man den Sextanten bei-nahe horizontal auf ein Stativ aufstellen; die zu dieser Be-stimmung passenden Gegenstände werden sich irgendwo amHorizonte befinden. Ausserdem ist es auch gut hinter demkleinen Spiegel ein Blendglas oder irgend etwas anderesaufzustellen, damit das fremde Licht, welches durch dendurchsichtigen Theil des kleinen Spiegels eindringt, sichnicht mit den matten Strahlen des einfach und des doppeltreflectirten Bildes, der beobachteten Gegenstände vermischt.

Herr Knorre hat zur Bestimmung von ß folgendes Ver-fahren vorgeschlagen. Alan nimmt den grossen Spiegel ganzab; hat das Fernrohr nur zwei Parallel laden, so stellt mandieselben nach dem Augeninaasse der Ebene des Sextantensenkrecht, richtet das Fernrohr bei horizontaler Lage desInstrumentes auf einen Gegenstand I) (Fig. 44.), so dassdieser genau in der Mitte zwischen den Fäden erscheint,und bemerkt den Punkt des Horizontes k der durch denReflex des kleinen Spiegels mit I) zusammenfällt. Findetsich dort kein leicht zu beobachtender Gegenstand, so kannman einen solchen durch einen Gehülfen aufstellen lassen.Man wählt alsdann einen, etwa in der Mitte zwischen üund k liegenden Gegenstand E, und inisst die Winkel zwi-schen D und E, und zwischen E und k. Die halbe Summedieser Winkel ist das Complement von ß. Will man sehrgenau verfahren, so sind die Winkel auf den Punkt m (Mitte