Man kann übrigens i auch ohne Diopter, wie folgt, be-stimmen, jedoch weniger genau. Es sei das Fäden-Intervall= m; man stellt nun die Fäden mit der Ebene des Sextan-ten parallel, und misst einen sehr grossen Winkel, nahe an120° oder 180°; welcher zwischen zwei irdischen Gegen-ständen enthalten ist; darauf beobachtet man die Coincidenzoder den Contact der Bilder dieser Gegenstände zuerst andem einen Faden und nachher an dem anderen, indem mandabei jedes Mal die Angabe des Nonius abliest; sucht mandarauf den Index-Fehler, so kann man die beiden erwähntenAblesungen von diesem befreien, und wenn man dann an-nimmt, dass die aus der ersten Beobachtung erhaltene, schoncorrigirte Ablesung =. s', die andere aber ebenfalls fürIndex-Fehler verbesserte Ablesung —ist; so erhältman, wenn die Neigung des Fernrohres = i ist, bei derersten Beobachtung die Neigung der Gesichtslinie gegen die
Sextanten-Ebene — i- , bei der zweiten aber, diese Nei-
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gung i — _ , oder auch umgekehrt, und folglich haben wo-nach dem was auf Seite 324. gezeigt wurde:
* ■ - = sin 1 " | ( ?: + f) 2 U J r, ~ (< - |) 2 l( J y !
Wegen des geringen Unterschiedes zwischen s' und s'\kann man im zweiten Tlieile der Gleichung s' statt s" setzen,und alsdann wird:
s' — s" ~2 i. 7)i. sin 1". tg ? ;
und daher die gesuchte Neigung der optischen Achse desFernrohres =
. s' — s'
2 sin 1". 7n tg ls'
der kleinere der gemessenen Winkel s' und s" bezieht sieh