Druckschrift 
2 (1851)
Entstehung
Seite
303
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dass ei» Höge» von 60° bei ihnen in 120 Theile eingetheiltist, und daher bei diesen die halben Graden, als ganze ge-zählt werden.

2. In (Fig. 45. Tal'. 11.) ist ein Sextant in i oder J seinernatürlichen Grösse abgebildet; seine einzelnen verschiedenenTheile werden meistens aus Messing ausgeführt; A P istein Kreisbogen, in welchen ein feiner silberner Streifen ein-gelassen ist, auf dein sich die Gradtheilung selbst befindet.Dieser Kreisbogen AP ist nun mit dem Centriim der Sector-ebene, durch Stäbe oder Platten test verbunden; und damitdie Durchbiegung soviel wie möglich beseitigt wird, machtman diese Stäbe wenigstens 4 Linien hoch und ebenso dick.In den englischen Sextanten von Troughton sind alle Stäbedes Sextanten, sowie auch der Limbus doppelt angebracht,und durch Ouer-Pfeiler mit einander verbunden, damit dasInstrument noch fester wird. Im Centrum ist eine Röhreaus Glockenmetall, senkrecht in die Ebene des Sextanteneingelassen, welche oben und unten innerlich etwas komischzuläuft, und in dieser befindet sich die stählerne Umdrehungs-achse der Ahidade. Diese Achse ist mit einer dicken kreis-förmigen Platte verbunden, welche auf der Ebene des Sex-tanten aulliegt, diese ist ferner in die Alhidade eingelassenund durch drei Schrauben daran befestigt. Auf der Mittel-punktsplatte ist nun der Rahmen des grossen Spiegels L Gdurch die drei Schrauben «, «, und u festgemacht, so dasssich also der grosse Spiegel mit der Alhidade zusammen,um die Umdrehungsachse herum bewegen lässt. DieserSpiegel wird nun mittelst der Schrauben «, «, « senkrechtaut die Ebene des Sextanten aufgestellt; der Spiegel selbstaber berührt seine Einfassung nur an drei Punkten, damitkeine Durchbiegung stattfinden kann, welche sonst die ganzeGestalt des Spiegels ändern könnte. Manche Sextanten vonTroughton haben bis zu 10 englische Zoll im Halbmesser;die meisten Sextanten sind aber kleiner.