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Methode zur Berechnung geodätischer Messungen vorgeschla-gen, und da die Messungen selten mehr als 70 geographischeMeilen betragen, so wird die Gaussische Methode, inner-halb dieser Grenzen, vollkommen genügend sein. BieseMethode ist 111111 so ausserordentlich bequem, dass wir 1111sgedrungen fühlen, sie im Detail hier mitzutheilen; die um-ständliche Discussion derselben, so wie deren Theorie undstrengen Beweis, kann man in den Schriften ihres berühm-ten IJhrhebers selbst, nachlesen, und zwar in der Abhand-lung von Gauss, die enthalten ist, in den: AstronomischenAbhandlungen, herausgegeben von Schumacher , 3 tcs Heft.1825, und in Untersuchungen über Gegenstände der höhe-ren Geodäsie von C. F. Gauss , 1844.
Bezeichnet man nämlich durch:e ... die Excentricität der Erdmeridiane (in Theilen des
Erdäquators),
«... den Radius des Erdäquators,
T... die Länge ( Kugel, auf welcher die conl'ormeUeber-Q -f- q . . . die Breite | tragung des auf dem Erdellipsoide ver-j messenen Dreiecksystems zu machen ist,A ... den Radius dieser Kugel,
P... die Normalbreite auf dem EIHpsoide, welche sozu nehmen ist, dass der Breitenunterschied p alskleine Grösse erster Ordnung zu betrachten, undalso z. B. nicht grösser als 5° oder G° ist,£)...die entsprechende Breite auf der Kugel;so berechnet man ein für allemal für eine ganze Vermessungdie 4 Hülfswinkel c / j , £5 V 11 Q-, und ausserdem noch dieConslanten Q , A und u nach den Formeln:
t ... die geographische LängeP -j- p ... die geographische Breite
eines unbestimmtenPunktes auf der Erde,als Ellipsoid betrachtoi,
des entsprechenden Punktes auf der
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