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vorläufig die geographische Länge L des zubestiininendenPunktes nicht genau genug kennt, um eine der Beobachtungentsprechende Zeit des ersten Meridianes zu haben, fürwelche durch Interpolation die üeclination des Mondesgefunden werden muss; zweitens von den Fehler derMondstafeln in lleclination, welcher sich nicht selten bis zu10" erheben kann: diesen letzteren Fehler wird man eliminiren,wenn man entweder gleichzeitige Bestimmungen der Abwei-chung des Mondes auf guten Sternwarten zur Dispositionhat und sie benutzt, oder Avenn man die Beobachtungen naheund sehr symetrisch um den Meridian herum anstellt.
Hat man aus Azimuth-Beobachtungen die AR des Mon-des erhalten, so findet man die geographische Länge desBeobachtungsortes dadurch, dass man aus den astronomischenEphemeriden durch Interpolation die Zeit des Meridianes derEphemeride sucht, zu welcher der Mond die erwähnte AR— A hatte. Der Unterschied dieser Zeit und der zugehö-rigen Zeit der Beobachtung giebt die gesuchte Länge. Wennes sich trifft, dass am Beobachtungstage die AR des Mondesan einer guten Sternwarte bestimmt war, so wird man denFehler e der Mondstafeln in AR ermitteln, und auf folgendeWeise, nach H. Knorre's Vorschlag, die geographische Längesehr bequem und genau berechnen können. Es sei L dievorläufig angenommene, L-\-x die mit den Beobachtungenam besten übereinstimmende östliche Länge des Beobach-tungsortes vom Meridiane der Ephemeride. Hat man dieUhrcorrection durch Sternbeobachtungen gefunden und istT die Sternzeit der Beobachtung der AR des Mondes amBeobachtungsorte, so hat man durch strenge Interpolationdie gerade Aufsteigung A' in Bogen und die Declination ödes Mondes für die Sternzeit T—L des Meridianes derEphemeride, und alsdann ebenso auch l die Veränderungvon A' und v die von d in einer Sternzeit-Secunde zu bestim-men; legt man dann zu A' die Grösse e mit dem gehörigen