Druckschrift 
2 (1851)
Entstehung
Seite
251
Einzelbild herunterladen
 

251

Sternen stattfindenden Abweichungen, an die an jenein Orte be-obachtete All des Mondes mit dem richtigen Zeichen angebracht,wird diejenige All des Mondes geben, welche im Einklängemit den angenommenen geraden Aufsteigungen der Ver-glcichssterne ist, und welche bei der Rechnung angewandtwerden muss.

Die Längen der verschiedenen Beobachtungsorte, werdenwir vom Meridiane der astronomischen Epiiemeride abzählen,welche wir bei unserer Berechnung brauchen, und fernerdie Länge eines RcobachUingsortes, als positiv annehmen, wenner westlich vom Meridiane der Ephemeride abliegt. Wir neh-men an, dass x die verbesserte Sternzeit der Culminationdes Mondsrandes ist, und zwar an dem zu bestimmendenPunkte, dessen uns bekannte genäherte Länge; L heissenmag, die genaue gesuchte, soll aber durch. L -|- x bezeichnetwerden; es seien ebenso x\ x". . . . die verbesserten Stern-zeilen der Culmination des Mondes an verschiedenen Stern-warten, deren genaue Längen wir durch //, 7/', u. s. w.ausdrücken wollen. Wenn die gebrauchte astronomischeEphemeride, die Oerter des Mondscentrums für verschiedeneEpochen der mittleren Zeit giebt, so kann man mit Hülfeder Längen L, //, L", . . . und der erwähnten Sternzeitenx,x',x".. . die mittleren Zeiten 1\ T'' berechnen, welcheunter dem Meridiane der Ephemeride in Momente der Beob-achtung des 31ondsrands an den gegebenen Orten, gezähltwurden.

Alsdann berechnet man sich für diese Zeiten 1\ T\jf'", aus der Ephemeride, die wahren geraden Aufsteigungendes Mondscentrums A, A', A'' und die wahren Halbmesserdes Mondes A, h' und h'\ durch strenge Interpolation bisauf eine Genauigkeit von einigen Hunderttheilen einer Secundein Bogen; und bestimmt ausserdem noch die entsprechendenwahren Heclinalionen des Mondscentrums d, d', d", aber nurgenähert bis auf ein Zehnteltheil einer Minute, so erhält