Druckschrift 
2 (1851)
Entstehung
Seite
225
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Ilm diese Formeln durch ein Eechnungs-Beispiel zu er-läutern, wollen wir die Zeit des Anfanges und des Endesder Finsterniss, so wie die Zeit der grössten Phase fürKönigsberg vorausberechnen.

Man hat nun nach dein Nautical Almauac auf dasJahr 1851 für Königsberg:

Geographische Breite y St 0 42'50".0 nördlichGeographische Länge 2 = 20 30 7 .5 östlich v. Greeuwich.

Geht man nun in die Tafel für die Curve der Cen-tralität auf Seite 212. ein, so findet man, dass auf 54 0nördlicher Breite und 21° örtliche Länge von Greenwich dieFinsterniss sehr nahezu um 3'' 13' wahre Greenwicher Zeitcentral sein wird. IIa nun diese geographische Lage sehrnahe mit der von Königsberg übereinstimmt, so sieht manhieraus sogleich, dass die Finsterniss für Königsberg totalwerden muss, und dass ferner die Zeit der grösstenPhase für Königsberg sehr nahe um 3' 13' W. G. Z. statt-finden wird. Um nun den Anfang der Finsterniss für Königs-berg genähert zu bestimmen, muss man die Geschwindigkeitdes Mondscentrums in seiner relativen Bahn, zu Hülfe neh-men, welche in §. 167. Seite 137 mit n bezeichnet wordenist; bedenkt man nämlich, dass D=r~\-Q die Cliorde ist, welchedas Mondscentrum bei einer nahezu centralen Verfinsterun"-.

j"0

von der ersten äusseren Berührung bis zur totalen Verfin-sterung oder von der totalen Verfinsterung bis zur letzten

äusseren Berührung zu durchlaufen hat, so wird _ sehr

n

nahezu gleich der Zeit sein müssen, die vom Anfange derVerfinsterung bis zur totalen Verfinsterung oder von dertotalen Verfinsterung bis zum Ende verstrichen ist. Nun istfür unsere Finsterniss l) sehr nahe = 1935".63 und lg n =8.58657, es wird also:

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