Druckschrift 
2 (1851)
Entstehung
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183
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Nicht blos bei der Gaussischen Metbode sondern beiallenMethoden, welche sich mit der Berechnung von Finster-nissen beschäftigen, so wie bei allen parallactischenRechnungen, treten die Werthe xsiny', r cos cp' und tg <p',häufig in die Rechnung ein; und zwar sind diese Functionender geocentrischen Breite, zugleich die einzigen Functionenderselben, welche direct und explicite hierbei eine Anwen-dung finden, indem die geocentrische Breite als solche, eigent-lich gar nicht vorkommt; dieses wird dem Leser, bei derDurchsicht der verschiedenen Methoden, welche in diesemWerke gelehrt worden sind, sogleich in die Augen springen,und es wird daher, die hier gegebenen Tafel bei allen frü-heren Rechnungsmethoden von Seile 26—162. mit Vortheilangewendet werden können.

Mit Hülfe der Seite 185. gegebenen Tafel II. wird es immerleicht sein, die Werthe A, B und r, für jeden Werth derAbplattung zu bestimmen, und folglich auch die Werthe r sin cp'und x cos f ', welche bei der Formation der Werthe Ar, g, Lund l auf Seite 175. gebraucht werden, zu finden; wenn essich jedoch darum handelt, die Curven auf der Erdoberflächeauszumitteln, wo bestimmte vorhergegebene Phasen der Ver-finsterung als grösstc Phasen gesehen werden sollen, wiez. B. die Curve der Centralität, die Curven für die innerenund äusseren Berührungen der Ränder, oder auch die Curven fürdie Verfinsterung beim Aufgange und Untergange u. s. w., soist es vortheilhaft, eine Tafel zu haben, welche die Werthev sin cp' nnd r cos cp' unmittelbar von Grad zu Grad odervon 2 zu 2 Grad angiebt. Bei der Berechnung solcher Curven,nimmt man nämlich am bequemsten eine Breite an, die inder Nähe des Anfanges der Curve liegt, und zwar die nächsterunde Zahl von ganzen Graden, und schreitet dann regel-mässig mit der Rechnung, von Grad zu Grad oder von 2 zu2 Grad bis zum Ende der Curve fort; auf diese Weise brauchtman also nur eine Tafel für x sin cp' und r cos cp', welche