Nathan Mendelssohn.
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litt, liess nach, Morgens liess er sich ankleiden, ging alleinnach seinem Lehnstuhle, und so, nach wenigen Minuten, ent-schlief er. Es war ein vorauszusehender Verlust, aber einunersetzlicher; solche eigenthtimliche bedeutende Männer wach-sen nicht viel nach; es gehörte auch sein reichbeglückterund bewegter Lehenslauf dazu, um ihn so auszubilden. Ichhabe den alten Mann, wie Du weisst, sehr selten nur gesehen,und es thut mir doch gar zu leid, dass er nicht mehr unteruns weilt. Wir sind wieder bedeutend ärmer geworden, seitdieser stille, ganz in sich und den engen Kreis der Seinigenzurückgezogene Mann von seinem thätigen, rastlosen Lebengeschieden." —
Jene Zeilen Lea's, diese ihrer Tochter, beide gleich aner-kennend, geschrieben in so weit auseinanderliegenden Zeiten,geben ein schönes Bild eines langen, nützlichen, reich voll-brachten Lebens.
Der jüngste Sohn Moses', Nathan, lebte abwechselnd inSchlesien und in Berlin, wo derselbe schliesslich eine kleineStaatsanstellung hatte; er überlebte seine Geschwister alle,und starb erst im Jahre 1852 schnell, und schmerzlos. Vonseinen Nachkommen waren mehrere sehr musikalisch, ein Erb-theil, was vielen Descendenten Moses' beschieden war und ist.