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ihrer erbarmen; — daß endlich, seit Rückkehr in die Hei-math möglich war, diese Armen, so viele ihrer ihr Lebenkümmerlich gefristet hatten, sich wieder einfanden, wozudenn noch die große Zahl derjenigen kam, welche in Folgejener schrecklichen Jahre an den Bettelstab gerathcn waren.*)Freilich trat mit Wiederherstellung der früheren politischenund bürgerlichen Verfassung auch die Armen-Anstalt wiederins Leben; aber, natürlich, zu Anfange nur mit geringenMitteln, in einer von Grund ans erschöpften Stadt. Umdaher in eine Erörterung jener Frage mit einiger Sicher-heit eingehen zu können, wird es nvthig scyn, eine späterePeriode, wo sich die erschütterten Verhältnisse wieder etwasmehr consolidirt hatten, als Grundlage anzunehmen; undzwar möchte in dieser Beziehung das Jahr 1820 als daspassendste erscheinen, wo sich der Capital-Fond der Armen-Anstalt wieder zu der Höhe erhoben, die er im Jahre 1798erreicht hatte.**) Kann nun, nach seitdem wieder ver-flossenem Jahrzehend, die Allgemeine Armen-Anstalt jetztkein solches Zcugniß von sich ablegen wie das oben ange-führte, und sind, wenigstens nach dem ersten Anblicke zunrthcilcn, ihre Mittel dieselben wie früher, so möchte esallerdings den Anschein haben, als ob der Grund hiervonin ihr selbst, entweder in ihrer fehlerhaften Organisation,oder in ihrer unzweckmäßigen Verwaltung zu suchen wäre.Es scy vergönnt, den Gegenstand einer nähern Prüfungzu unterwerfen.
*) Besonders verderblich hatten jene Jahre auch auf dieMoralität der untern Bolksclassen durch Begünstigungdes Schmuggelhandels gewirkt.
An belegten Geldern hatte die Capital-Verwaltung derArmen-Anstalt im I. 1798 unter sich Ct, Mk. 477,683,13 ßl. 6 pf.; im I. 1820 Ct. Mk. 478,636, 4 ßl. Die-ses Capital wür im I. 1827 herangewachsen zuMco. Mk.367,126, 12 ßl-, welche etwas über 19,666 Mk. Court,an Zinsen brachten; und jetzt mögen diese noch um Ct.Mk. 2666, höher anzuschlagen seyn.