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„Absatz oder an Arbeit, durch Krankheit und Unglücksfälle„anderer Art in Schulden gekommen war, kein Geld zum„nothwcndigsten Verlag hatte, sein Handwerkszeug hatte„versetzen oder verkaufen müssen, und ohne Rettung ver-loren war, so ist seit 1795 — 96 kein ehrlicher,„geschickter und thatiger Familien - Bater„aus den untern Classcn, wegen einer dieser„Ursachen in Verlegenheit."
Wenn nun das Armen-Kollegium, nachdem nur zehnJahre seit seiner Organisation verflossen waren, ein solchesZeugniß über seine Wirksamkeit ablegen konnte, wie nurkommt es, daß jetzt, wo so viele Schwierigkeiten und Hin-dernisse, welche jedem ersten Anfange entgegen stehen,überwunden sind, wo die Früchte der Begrüngung solcherWohlthätigkeits-Anftalten gecrntet werden sollten, wo dieZahl der Hülfesuchenden um so viel geringer, und mithindas, was für die einzelnen Bedürftigen geschehen konnte,um so reichlicher seyn müßte, — wie nux kommt es, daßda eine einzige ungewöhnlich harte Jahreszeit uns einenZustand der Roth offenbaret, von dem hier kein Gemäldeentworfen werden soll, da er sich unserer Aller Augen inseiner ganzen Wirklichkeit bloß gestellt hat? —
Eine Antwort scheint sich hierauf freilich einem Je-den sogleich von selbst zu bieten; die nämlich, daß durchdie verderbliche Sperrung der Elbe im Anfange diesesJahrhunderts, vollends aber durch die nachfolgende franzö-sische Occupatio», der Wohlstand so Vieler erschüttert odervernichtet, und Hülfe so unmöglich geworden war, daßalle jene herrlichen Folgen der Wohlthatigkeit und Menschen-liebe verschwinden mußten; daß, wenn Marschall Davoustim Jahre 1813 den um Zuschüsse für die Armen nachsuchen-den Municipal-Behörden crwiedcrte: „Es gäbe keine Ar-men mehr," dieses nichts anderes hieß, als: diejenigen,welche sonst hier den milden Gaben ihrer Mitbürger ihrenUnterhalt verdankten, sind jetzt, fern von ihrer Hcimath,jedem Mangel Preis gegeben, sofern nicht Fremde sich