— 34 —
von ihren reichlichen Beiträgen herrührt, wodurch sie dieEinnahme mit der nothwendigen Ausgabe in Verhältnis;brachten.
Unsere Anstalt hatte nur zwei Quellen der Einkünfte,außer der milden Bcihülfe des Publikums, und der Zu-friedenheit desselben mit den Maaßregeln ihrer Verwaltung.Nämlich:
Eine jährliche Vermögenssteuer, im Durch-schnitt zu — — >— — — — 32000 Mk.
Und ^ Proccnt von dem Ertrage der Auc-tionsgcldcr nebst si Proccnt Maklercour-tagc, bis dahin ungefähr Z08V0 -
08800 Mk.
Folglich hat die Anstalt mehr als hundert und fünfzigtausend Mark der jährlichen Mildthätigkeit des Publikumszu danken.
Dieses, verbunden mit der Qeffentlichkeit derRechnungen, ist, meiner Meinung nach, die dritteUrsache unseres glücklichen Erfolgs. Dieses allein sichertalle Anstalten dieser Art für die Gefahr, in Betrug undVervorthcilung auszuarten; die Aufscher und Verwaltersind nun nicht gegen öffentlichen Beifall oder Tadel gleich-gültig; und die ganze Verwaltung geräth sodann nicht indie Hände der Unterbedicntcn, die gar bald die ganze Sacheso in Unordnung zu bringen wissen, daß kein nachherigerVorsteher jemals im Stande ist, sich aus dem Gewirreherauszufinden.
Dieß ist wenigstens die Geschichte fast aller Werkhäuserund mancher Hospitäler in. Europa.
Es wird der Mühe Werth seyn, zu bemerken, daß beieiner Anstalt, wo jahrlich 22Ü000 Mark eingenommen undin kleinen Summen wieder ausbezahlt, und wo Bücherjeder Art regelmäßig geführt werden, wo man die unter-zeichneten Beitrage einsammeln muß, und wo, außer per-sönlicher Gegenwart und Aufsicht, unzählige Verschickungen