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Über die Hamburgische Armenanstalt von 1788 - 1794
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wodurch die Gefahr ihres Rückfalls aus wirklichem Mangelin Laster und Unsittlichkeit verringert werden konnte.

Andere Classen von Unterweisungsschulen wurden inden Abendstunden für diejenigen Kinder eröffnet, dieden Tag über für Manufakturisten oder für ihre Elternarbeiten, und auf diese Weise mehr verdienen, als sie inunserer Anstalt verdienen können oder sollen.

vielleicht ist hier der schickliche Ort zu erwähnen, daßwir gar sehr darauf bedacht waren, den Erwerb armerKinder, die bestandig mit einer Arbeit beschäftigt waren,die keine vorzügliche Geschicklichkeit erforderte, zu einersehr maßigen Summe anzuschlagen, da wir die Absichthatten, ihre Arbeit etwas geringer zu bezahlen, als zu demTagelohn, den die Manufakturisten für eintraglichere Ar-beit billiger Weise bezahlen können.

Der Nachtheil für die Kinder selbst, und die Beein-trächtigung des Arbeitsfleißes, die nothwcndig aus dergeringsten Achtlosigkeit in Ansehung dieses Umstandes ent-stehen müssen, sind augenscheinlich.

Wir legten drittens Sonn tags schulen für die-jenigen Kinder an, welche die ganze Woche beschäftigetwaren, und die auch noch von vielen Mädchen besuchtwurden, die man im Dienst angebracht hatte. In diesenSchulen waren nun ohngefähr 600 Kinder, alle von Eltern,die von der Armenanstalt Unterstützung erhielten, deren ge-sittetes Wesen sowohl wie ihr reinlicher Anzug in diesenSonntagsschulen sehr gut ins Auge fiel.

Im Durchschnitte beliefcn sich die Kosten in den dreiletzten Jahren aus 12280 Mk. jährlich.

Unsere sämmtlichen Ausgaben für das Jahr 1763 bis betrugen 236377 Mk.Unsere Einnahme war 27067A -

Folglich blieb Uebcrschuß der. Einnahme 3Ü2Y7 Mk.

Es ist blos Gerechtigkeit gegen die Milde der BürgerHamburgs, zu bemerken, daß dieser Zuwachs größtentheils

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