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Über die Hamburgische Armenanstalt von 1788 - 1794
Entstehung
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und Bestellungen zwischen den Vorstehern und Armcnpflc-gern, dem Armenpfleger und der Hauptcasse, und zwischendem Armenpfleger und den Armen nothwcndig sind, daßda alle diese zahlreichen Angelegenheiten von nicht mehrals cilf Ofsiciantcn besorgt werden, deren Besoldung sichnicht über 6i>00 Mark belaust, und durch sunfzig Arme,die wöchentlich etwa ein Mark über das erhalten, wasihnen die Anstalt außerdem würde geben müssen.

Die Mittel, wodurch die übrigen Gelder herbeigeschafftwerden, sind:

1. Eine Unterzeichnung, die jahr-lich im Durchschnitt brachte YÜ000 Mk.und seit dem zweiten Jahre niemals um

3000 Mark verschieden war.

2. Eine wöchentliche Sammlungin allen den Häusern der Stadt, die nichtunterzeichnet hatten 21500

3. W i l lkürliche Geschenke. Diesesind wirklich eine von den merkwürdigstenQuellen unsers Einkommens, in Rücksicht aufdie Gefühle, wodurch sie veranlaßt werden.

Manche sind die Gabe eines Kaufmanns, derirgend einem Verluste glücklich entkommen ist,oder einen unerwarteten Gewinn gehabt hat.

Andere sind vereinte Geschenke zweier streitigenPartheicn von der Summe, über die sie uneinswaren. Einen betrachtlichen Theil macht derErtrag von beinahe 3000 Armenbüchsen, diein mehreren Häusern gehalten werden, umihren Kindern oder Dienstboten Gelegenheitzur Mildthatigkeit zu geben, und wo bei einemfröhlichen Mahle manche Sammlung für dictArmen angestellt wird. Auch dienen derglei-chen Büchsen auf den Comtoiren der Kauf-lcutc, eine Kleinigkeit zu sammeln, wenn einHandel geschlossen wird, oder wenn am Schluß

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