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Dem zufolge wurden nun auch diejenigen Eltern, dieihre Kinder nicht zur Schule senden wollten, eben so wohlabgewiesen, als die, welche sieb des Arbeitcns weigerten;und die Kinder wurden von klein auf daran gewohnt ihrenUnterhalt als einen Lohn der Arbeit, oder wenigstens derThatigkeit anzusehen.
Was man hierin für Abänderungen machte, und wel-che andere Zwecke dadurch erreicht wurden, wird sich inder Folge zeigen. Hier Hab' ich nur den Grundsatz selbstangeben wollen.
In dem oben angegebenen Verhältnisse von einemhalben Thalcr Wochengeld war auch die Hausmiethe mitbegriffen. Weil aber diese halbjahrig bezahlt wird, undder Arme seine Unterstützung wöchentlich erhalt, so schienes mehr als gewöhnliche Festigkeit bei Armen in solchenUmstanden zu erfordern, wenn sie sich ein halbes Jahrdurch so manchen Genuß versagen sollten, welchen die vierSchillinge, die sie wöchentlich für die Hausmiethe ihrerFamilie zurücklegen müßten, ihnen gewahren konnten.Dadurch aber würden sie dann natürlicher Weise in Schul-den und in neues Unglück gerathen,
Man gab ihnen allso 20 Schill, statt 2fl Schill, undbezahlte dem Hauswirthe seinen Micthzins. Dadurch be-wahrte man den Armen nicht nur vor Schulden, sondern ver-schaffte ihm auch eine wärmere und bequemere Wohnung,als er sonst hatte erwarten können.
Wahrend der Zeit, da man damit beschäftigt war.Schulen für fünf oder sechs hundert erwachsene Arme,und Schulen für ungefähr tausend Armenkinder einzurich-ten, und die mcdicinische Anstalt in Gang zu bringen,hatten die Armenpfleger, als das Resultat ihrer Nachfor-schungen, eine vollständige Armcnliste aufgenommen, mitden erforderlichen nähern Umständen eines Jeden versehen.
Jetzt kannte man alle Arme; und da man auf ihreUnterstützung bedacht gewesen war, so machte man imOctober 1/88 öffentlich bekannt, daß twn nun an kein