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bleibt; weil sie ferner von starken und schwächlichen, vonalten und jungen Leuten, im Verhältnisse des Ertrags mitihrer Arbeitsfähigkeit, geschehen kann; und weil sich dieseArbeit genau durchs Maaß bestimmen läßt, und man einerSpinnerin nur eine Stunde lang zusehen darf, um zuwissen, wie viel sie den Tag über zu spinnen im Stande ist.
Es war ein sehr wesentliches Erforderniß, das Spin-nen nicht nach dem Gewichte zu bezahlen, wobei immereine große Willkühr der Schätzung des Werths möglichist, sondern nach dem Maaßc. Man verkaufte den Ar-men das reine Flachs zu einem gewissen niedrigen Preise,und kaufte ihnen dagegen ein gewisses Maaß von Garnzu einem hohen Preise ab. Je feiner daher das Garn ge-sponnen war, desto vortheilhafter war es den Armen. DerPreis war um 30 Proccnt hoher, als das gewöhnliche Spin-nelohn; und es ließ sich daher sicher daraufrechnen, daß allesGarn in das dazu errichtete Spinnckomtoir würde gebrachtwerden. Jeder Arme brachte allemal sein Buch mit, wor-in die abgelieferten Stücke angemerkt wurden. Und sohatte er beständig einen Bcglaubigungsschein seines Flei-ßes in Händen, und zugleich war man im Stande, die Bi-lanz der Thätigkeit der Armen zu übersehen. Diese Ver-fügung bewirkte indcß noch manche andere wesentlichereWvrthcile. Man konnte nun sicher jeder Art von Armen-Hülfe darbieten, weil man es jetzt in seiner Gewalt hatte,sie zu der einzigen erforderlichen Bedingunganzuhalten, daß sie zu ihrem Auskommen alledie Thätigkciten anwenden müßten, deren sienoch fähig wären. Die Armcnpfleger gingen also inihren Bezirken umher, und erkundigten sich in allen denWohnungen, deren Bewohner dürftig schienen, ob ihre In-haber Unterstützung brauchten. Die Frage an alle hülfs-begierige Armen war: Db sie durch ihre Arbeit wöchent-lich etwa einen halben Thaler verdienen könnten? Dennman wußte schon aus Erfahrung, daß manche Armen hier-von lebten; und man wußte von den Armen schon genug.