95
einer dortigen Erbtochter geschlossene Ehe zugefallen war.Die zweite Tafel nennt die Bisthümer, in welchen katho-liche Glieder des pfälzischen Hauses höhere geistlicheWürden erhalten haben.
9. Stammbaum des Pfahgr&fen Wolf gang GeorgFriedrich, zweiten Sohnes des Pfalzgrafen, spätem Kur-fürsten Philipp Wilhelm aus der Ehe mit Elisabeth AmalieMagdalena, Tochter des Landgrafen Georg II. von Hessen-Darmstadt. Der Stammbaum weist für den Pfalzgrafen,der 1683 als ciesignirfer Bischof von Breslau gestorbenist, acht Paare fürstlicher Ururgrossältern nach. Währendnun sonst ein Baum als Bild einer mehr und mehr sichverzweigenden Familie gebraucht wird , dient der hierdargestellte zur Nachweisung der von einer Geschlechts-folge zur anderen aufwärts wachsenden Zahl von Vorfahreneines Mannes, der, als ob er seiner Vorfahren Stamm-vater sei, seine Stelle am Fuss des Baumes hat, wäh-rend seine sechszehn Ahnen oben als so viele Aeste er-scheinen.
10. Ein aufgeschlagenes Buch, Fröreisen, christlicherPotentaten und Fürsten Stammbäume, Strassburg 1627,enthält zahlreiche Geschlechtstafeln.
IV.
Landkarten, Pläne und Ansichten von Düsseldorfund einzelnen Theilen desselben.
I. Landkarten niederrheinischer Gebiete.
(Die Landkarten und Stadtpläne in den letzten Fensternischen des mittlerender vorderen Säle, die Stadtansichten in dem zweiten der hinteren Säle inden das Denkmal umgebenden Schaukästen.)
1. Der Rheinlauf von Coblenz bis Wesel, wie derTitel lautet, doch in Wirklichkeit nur von Unkel abwärts.
2. Karte des Herzogthums Berg von Wiebeking.
3. Karte der Herzogthümer Jülich und Berg mitCleve, Mörs und Limburg, von den Homannschen Erben,nach einem Stiche von Jacobi herausgegeben.
Homann, der zu Mündelheim in dem jetzt hairischenSchwaben 1663 geboren und in Nürnberg 1724 gestor-