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Verzeichniss der in dem Historischen Museum der Stadt Düsseldorf befindlichen bildlichen Darstellungen
Entstehung
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Hauses, endlich die sämmtlichen Häupter dieses Hauses,während Seitenbänder die Namen des Kaisers Ludwigals Vertreters der bairischen, des Pfalzgrafen Friedrichals Vertreters der Simmern'schen, des Pfalzgrafen Wolf-gang Wilhelm als Vertreters der Neuburgischen, desPfalzgrafen Johannes als Vertreters der ZweibrückenerLinie sichtbar sind. Hierbei vermisst man die Andeutungder zweiten grossen Spaltung des Geschlechts und desBesitzes, welche nach dem Tode des Kaisers Ruprecht(Kurfürsten Ruprechts III) durch dessen Söhne Ludwig(Kurwürde und Kurland) und Stephan (Simmern) statt-fand. Es ist gleich auf die nach Stephans Tode gescheheneTheilung zwischen Friedrich (verkleinertes Simmern) undLudwig den Schwarzen (Zweibrücken) übergesprungen.

7, Stummbaum Kaiser Karls VII.

Die Darstellung besteht aus zwei Theiien. Den erstenTheil bildet der bairische Theil des WittelsbachischenHauses ohne Rücksicht auf den von Kaiser LudwigsBruder abstammenden pfälzischen Zweig und ohne Rück-sicht auf die Geschwister des jedesmaligen Hauptes desbairischen Zweiges. Er reicht von Anfang des zehntenJahrhunderts bis auf Maximilian Emanuel und seine Ge-schwister. Der zweite Theil, neben dem ersten befindlich,greift bis auf Herzog Wilhelm (S. I. A, 1) zurück undführt, ohne dessen wie seiner nächsten Nachfolger Seiten-verwandte zu berücksichtigen, bis auf den Kurfürsten KarlAlbert (Kaiser Karl VII.) und dessen Geschwister undKinder, womit denn auch die bairische Linie des HausesWittenbach geschlossen ist, da Karl Alberts Sohn Maxi-milian Joseph keine Nachkommen hatte (I. A, 137) undnach seinem Tode Baiern mit Kurpfalz verbunden wurde.I. A, 39.

8. Zwei Tafeln mit den Deberschriften DomusPalatinae gloria regno und Domes Palatinae gloria sacerdotio, jede auf einer Pyramide eine Reihe von Namens-schildern zeigend. Die erste Tafel gibt die Staaten undGebiete an, in welchen Glieder des pfälzischen Hauseszur Herrscherwürde gelangt sind, oder deren Fürsten Frauenaus diesem Hause zur Ehe gehabt haben. Darunter be-findet sich die ehemals brabantische Herrschaft Bergenop Zoom, die in dem der Republik der Niederlande ge-legenen Theile Brabants gelegen und dem PfalzgrafenJohann Christian von Sulzbach (S. I. A, 39) durch die mit

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