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12- Immermann. Gypsbüste. S. A, 84 a.
11. Freiligrath. Gypsbüste. S. A, 339.
14- Cornelius. Gypsmedaillon. S. A, 68.
15- Schadow. Gypsmedaillon. 8. A, 70.
16-19- Gypsmedaillons der Maler Hasenclever,Ritter, Hugo Beeker und Blankaerts.
20 — 22- Gypsmedaillons der Familie Franke.
23 — 27- Fünf kleine Gypsmedaillons, unbestimmt.
II.
Darstellung von Begebenheitenund Denkblätter.
(Meistens in dem zweiten der hinteren Säle in den das Denkmal-Modell umgehendenKästen, Eingerahmtes in den kleinen Zimmern vor den hinteren Sälen).
1. Scene nach der Schlacht bei Worringen von 1288.
Nachbildung eines Gemäldes, welches von Nicaisede Iveyser, der später von 1855 bis zu seinem 1889erfolgten Tode Director der Antwerpener Kunstakademiewar, gemalt ist und sich im Palais de la Nation inBrüssel befindet. Die Schlacht bei Worringen entschiedeine lange Fehde, die Erzbischof Siegfried von Westerburgvon Köln und Graf Adolf von Berg mit einander geführthatten. Der Anfang der Fehde hängt mit Streitigkeitenzusammen, zu denen beide Fürsten durch das Zusammen-stossen ihrer Gebiete Anlass fanden. Nach einer Dauervon mehreren Jahren schärfte sich der Streit durch eineErbfolgefrage, die sich über die Grafschaft Limburg durchdas Erlöschen ihrer Grafenfamilie erhoben hatte. DieStreitenden waren Graf Reinald von Geldern als Gemahlder kinderlos verstorbenen Erbtochter des letztern Grafenund Graf Adolf V. von Berg als Neffe des LimburgerGrafen. Der letztere zog den Herzog Johann von Brabantdadurch in den Streit, dass er demselben seine Ansprücheverkaufte. In dem Kriege, dessen Ausbruch der für denLandfrieden besorgte König Rudolf, in andern Theilen desReiches beschäftigt, nicht hindern konnte, fanden diebeiden Parteien am ganzen Niederrhein Bundesgenossen,