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Verzeichniss der in dem Historischen Museum der Stadt Düsseldorf befindlichen bildlichen Darstellungen
Entstehung
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erhielten, kamen aber 1623 zum Lohne für clie von HerzogMaximilian bei Bekämpfung des böhmischen Aufstandesdem Kaiser geleistete Hülfe an Baiern zurück, dem sieauch nach Restitution von Friedrichs V. Sohn Karl Ludwigverblieben. S. 101. Eine Zersplitterung des HerzogthumsBaiern, die mit Erbtheilung zwischen Kaiser LudwigsSöhnen begonnen hatte, fand ein Ende nach dem pfalz-bairischen Erbfolgekriege, da von den damals noch neben-einander bestehenden zwei Gebieten das von Landshutan die Münchener Linie fiel. Hoch gestattete AlbrechtIV., der diesen Zuwachs erfahren, noch einmal eineTheilung. da er, während sein älterer Sohn Wilhelm IV.ihm in dem bisherigen Münchener Antheil folgte, demjüngeren, Ludwig, den bisherigen Landshuter Theil über-liess. Dies war die letzte Theilung, da Wilhelm IV.,der 1540 Niederbaiern erhalten, 1545 auch von dem ohneNachkommen gestorbenen Ludwig den Landshuter Antheilerbte, wonach keine Theilung mehr vorkam. Dass Baiernmeist getheilt gewesen, blieb in Erinnerug durch den vonseinen Herzogen in der Folge geführten Titel der Herzoge vonOber- und Niederbaiern. ' Daneben führten sie auch denTitel rheinischer Pfalzgrafen, sowie die wirklichen rheini-schen Pfalzgrafen sich auch den Titel 1 bairischerHerzoge beilegten. Dass dieser Titel zuweilen Herzogein Baiern lautete, geschah nach damaligem Sprachgebrauch,wie man auch noch später die Könige von Preussen Königein Preussen nannte. Erst die von Herzog Wilhelmvon Berg abstammenden Herzoge haben den Titel Her-zoge in Baiern, um nicht als Landesherrn bezeichnet zusein. S. 58. Eine Unterschrift des Blattes erwähnt einvermeintliches Breslauer Bündniss, zu dem Ludwig in Be-ziehung gestanden haben sollte, und ein wirkliches Nürn-berger Bündniss, zu dem er in Beziehung gestanden hatDas erstere sollte nach einer vom Landgrafen Philipp vonHessen 1528 in Weimar dem Kurfürsten von Sachsenfälschlich gegebenen Nachricht einen Angriff auf die derneuen Lehre anhängenden Reichsstände bezwecken, daszweite vom Jahre 1538 bezweckte wirklich eine Abwehr einesvon dem Kaiser, dem römischen König und mehreren katho-lischen Reichsständen befürchteten Angriffs auf ihre Reli-gion und ihre Kirchengüter. S. Janssen, Geschichte desdeutschen Volkes Bd. III. S. 107 ff. und S. 370 ff.

119. Maria, Tochter Herzog Albrechts V., des Sohnes