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Verzeichniss der in dem Historischen Museum der Stadt Düsseldorf befindlichen bildlichen Darstellungen
Entstehung
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Jahrzehnts des Jahrhunderts Reisen nach Orten, wogrosse fürstliche Gärten zur Erweiterung seiner Kennt-nisse Gelegenheit gaben, besonders nach Wien 1793 und1797, bewarb sich, nachdem er danach in kurfürstlich-kölnischen Diensten gestanden, um eine Anstellung inkurfürstlich-pfalzbairischen. Hierdurch kam er in Bezie-hung zu dem der Landesdirection angehörigen GeorgArnold Jacobi, und fand an ihm einen Gönner und Freund,der ihm ein Eingehen auf Anstellung in Petersburg wider-rieth und ihm 1803 die gewünschte Anstellung in Düssel-dorf als bevorstehend anzeigte. Darauf erfolgte die förm-liche Berufung 1804, und es begann die Arbeit an denAnlagen, welche er in Düsseldorf nach Zerstörung derFestungswerke zu machen beauftragt war. Dass er hierangenehme Verhältnisse fand, war bei der ihm von GeorgArnold Jacobi bewiesenen Aufmerksamkeit und Teilnahmenatürlich. Vgl. Deycks, Erinnerungen an die Brüder Vin-cenz und Rütger Deycks, S. 180. In der eingenomme-nen amtlichen Stellung verblieb er auch unter den Re-gierungen, welche der pfalzbairischen folgten, der fran-zösischen, der der verbündeten Mächte, welche Napoleonbesiegt hatten, und der preussischen. Dem Könige Fried-rich Wilhelm III. leistete er 1815 den Diensteid als Hof-gärtner, welcher Titel sich in der Folge in den einesGartendirectors verwandelte. Er starb 1847. Ein Zeug-niss des Dankes, den Düsseldorf ihm für seine reizen-den Anlagen schuldet, ist ein in denselben 1850 errich-tetes Denkmal.

85m. Graf Adelbert von der Recke legte durch Ankaufdes Gutes zu Düsselthal den Grund zu einer Rettungs-anstalt für verwahrloste Kinder evangelischer Confession,worüber Näheres in der Düsseldorfer Festschrift S. 144.Das Gut war bis 1803 Sitz eines Cistertienserklosters,das ursprünglich unter Beihülfe eines kölnischen Dom-herrn Därmen in der Nähe von Lörrick am Rhein nachdem Muster des luxemburgischen Klosters Orval an einerStelle, die daher noch den Namen Münchenwert führt,gegründet worden. Da der Ort aber den Uebersehwem-mungen des Rheines ausgesetzt war, schenkte KurfürstJohann Wilhelm den Mönchen zu einerneuen Niederlassungin der Nähe von Grafenberg Feld, Wiese, Wald und diebeiden Speckernhöfe, von denen die Insassen des Klostersnoch jetzt den Namen Speckern-Mönche und ihr Wohnort