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Verzeichniss der in dem Historischen Museum der Stadt Düsseldorf befindlichen bildlichen Darstellungen
Entstehung
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den Namen Speckernmünchen haben. Die Schenkungs-urkunde findet sich in der Düsseldorfer Festschrift S. 454ff. Das Kloster wurde von zwei französischen Benedik-tinermönchen, die Deutschland im Anfang des achtzehntenJahrhunderts bereist hatten, laut deren zu Paris in zweiBänden 1718 und 1724 erschienenem Bericht (Voyageliteraire de deux religieux, in der hiesigen Landesbiblio-thek vorhanden) in einer musterhaften "Verfassung ge-funden.

85no. De Leuw, berühmter, ofc weither aufgesuch-ter Augenarzt in Gräfrath, ist durch das eine der beidenBilder dargestellt. Das andere ist das Bildniss seinesSohnes Constanlin, der 1823 in Gräfrath geboren warund 1886 in Düsseldorf gestorben ist. Dieser war alsSchütze berühmt, hat auf Schützenfesten, an denen er sichbetheiligte, im Ganzen 85 silberne Pokale als Preisedavongetragen, die von seinen Erben dem historischenMuseum geschenkt worden sind, wie auch sein Bildnissvon denselben herrührt.

85 P- Leopold Breilenstein, ein Polizeibeamter.

Leopold Breitenstein ist 1808 durch ProvinzialrathGrafen Franz Joseph Anton Spee als Polizei-Commissarfür die Municipalität Düsseldorf vorgeschlagen worden,und eine noch vorhandene Statistik des Rheindepartementsdes Grossherzogthums Berg (s. 59) vom Jahre 1810zeigt, dass er diese Stelle auch erhalten hat. DerGraf selbst, der Vater des 1882 in Düsseldorf gestorbenenGrafen August Spee, ist 1811 Präfekt des Rheindepar-tements geworden, in diesem Amte bis 1813 verbliebenund 1839 gestorben.

85 q- Joseph Nägele, der auf dem Bilde Stabs-chirurgus genannt ist, gehört einer Familie an, aus derviele Aerzte hervorgegangen sind. Eine Statistik derRheinpräfektur vom Jahre 1810 führt ausser ihm unterden Medizinalpersonen Düsseldorfs noch einen anderenJoseph Nägele als Dr. med. et. chirurg. und Professorder Chirurgie an, sowie einen Anton Nägele, der König-lich Bairischer Hofarzt genannt wurde. Der letzte Trtelmuss aus derZeit, wo Düsseldorf zu Pfalzbaiern gehörte,jedoch in der Form, welche der mittlermeile mit seinemLandesherrn vorgegangenen Veränderung entsprach, bei-behalten worden sein. Es steht wenigstens fest, dass imAnfange des Jahrhunderts in der Bolkerstrasse ein Hof-