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sich die betreffenden Institute dabei zn verhalten hätten. Be-kanntlich ist an manchen Universitäten die vergleichcnd-ana-tvinische Saimnlnng ganz von der anatomischen getrennt undmit der zoologischen verbunden, wobei denn auch die beidenFächer der Zoologie und Zootomie meist von demselben Lehrervertreten werden, während an andern Universitäten dasselbeNerhältniß besteht, wie an der unsrigcn. Nachdem ich oben(Buch III S. 126) meine persönliche Befriedigung ausgesprochenhabe, daß es mir schließlich beschieden war, die Leitung derbeiden Institute, des anatomischen und zootomischen unter dem-selben Dache in meiner Hand zn vereinigen, möchte ich hiernur noch meine Anschauung, daß diese Ordnung der Dinge inder That auch den Interessen unserer Universität am voll-kommensten entspreche, kurz begründen. Es liegt hier jedenfallskeine Principien- sondern nur eine Zweckmäßigkeitsfrage vor,an dem einen Orte kann das Eine, am andern das Anderemehr am Platze sein. Für eine größere Universität, an welcherneben Medicinern auch noch zahlreiche Angehörige einer andernFakultät, insbesondere der philosophischen, die Vorlesungen überZoologie und Zootomie besuchen und darunter solche, welchesich speciell mit diesen Fächern beschästigen wollen oder für reinnaturwissenschaftliche Fakultäten mag die zuerst genannte Ein-richtung sich mehr empfehlen, für die medicinische Schule einerkleineren Universität möchte ich unbedingt dem bei uns bestehen-den Verhältnis; den Vorzug geben. Die Gründe hicfür habeich in meinem Festprogramm zur Eröffnung der neuen ana-tomischen Anstalt ausführlicher angegeben*).
*) Das neue Anatomie-Gebäude der Universität Freiburg. Gsichte und Beschreibung. Freiburg 1867. 4° mit 4 Taf. S. 29.