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Hundert Jahre einer Freiburger Professoren-Familie : biographische Aufzeichnungen
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Waffen, nämlich denen des Humors, verfolgt ein Büchlein,das den Titel führt; Das neue Laienbrevier des Häckelismus w.von M. Reymond Bern 1877. Der Verfasser hat sein ThemaWohl studiert und kein Naturforscher, welcher Richtung er auchangehöre, wird dem frischen Humor und dem Geschick, mitwelchem das Ganze behandelt ist, seine Anerkennung versagenkönnen. Besonders nenne ich das Zwiegespräch zwischen derAmöbe und dem Menschen-Ei. Das letztere spricht:

Bin ich zwar gleich dir nur ZelleIst weit nobler doch mein StandDenn mein Chorion umschließetDen sublimen Dotterbrei,

Dem der Herr der Welt entsprießet;

Kurz ich bin ein Menschen-Ei.

Darauf erwidert dann die Amöbe;

Weiter Nichts? nun dann verzichteAuf den Größenwahn mein Kind,Die EntwicklungsgeschichteZeigt ja, daß wir Bettern sind!

Laß das Prahlen, Stammgenosse,

Freunde laß uns sein fortan —

Du, der Urnmöben SproßeIch, der knnft'gen Menschheit Ahn!

Aus positivein Boden aber ist es wohl inbesondere CarlNägeli, der nach dieser Richtung hin neue und vielverheißendeWege eröffnet hat*).

II.

Meine akademische Lehrthätigkeit.

Wie ich zur Wähl meines Berufs, oder besser gesagt,meines Studienfachs, der thierischeu Morphologie, kam, habeich oben schon zu erklären versucht; daß mich damals derGedanke an eine künftige Lehrthätigkeit irgendwie besonders

*) Mechanisch-physiologische Theorie der Abstammungs-Lehre.München 18S4.

Ecke r. Hundert Jahre. Ig