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Hundert Jahre einer Freiburger Professoren-Familie : biographische Aufzeichnungen
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insbesondere von Kvbelt) geschildert wurde. Ueberdies hotteArnold wir dos Gebiet der pothologischen Anotvmie, die ichja zu meinem Hauptsache zu innchen vorhatte, ganz überlassen.Aber noch andere festere Bande waren es, die mich an Freiburgfesselten. Aus die beim Minister in Karlsruhe gestellte schüchterneAnfrage, ob die Sache nicht zu andern sei, wurde mir dielakonische Antwort- „entweder Proseetor in Heidelberg odergar nicht Prosector". Da war denn die Wahl nicht schwerund diese hatte noch eine andere Entscheidung im Gefolge. Diebevorstehende Trennung gab mir den Muth, den ich bis dahinnoch nicht gesunden hatte, mich derjenigen, die ich mir alsLebensgefährtin erkoren, zu erklären. Am 31. März 1841fand meine Verlobung statt, welche das Glück meines Lebensbegründete, wie ich heute nach 43 jähriger glücklicher Ehe mitinnigem Dank gegen Gott ausspreche. Die Beziehungen meinerBraut, der Enkelin von Joh. Heinr. Boß, zu Heidelberg er-leichterten auch ihr die Uebersiedelung und eine bessere Jn-troduction für uns beide in die Heidelberger Gelehrtenkreiscals der Name Boß konnte es nicht wohl geben; denn war auchJoh. Heinr. Voß schon 1826 gestorben, so standen doch so-wohl er als seine 1834 verstorbene würdige Gattin Ernestinegeb. Boie im besten Andenken und in verschiedenen Familien,zum Theil berühmten Namens*) fanden später meine Frau, dieich am 5. April 1342 heimführte, und ich ein trauliches Heimund die Stunden, die ich z. B. im Hause von C. F. Schlosser,der unser nächster Nachbar war und dessen treffliche Gattinmeiner Frau wie eine Mutter entgegen kam, oder in seinemtraulichen Garten am Riesenstein zubrachte, werden mir stetsunvergeßlich bleiben.

Waren so die gesellschaftlichen Beziehungen die möglichstangenehmen, so gestalteten sich auch die dienstlichen und wissen-schaftlichen ans das befriedigendste. War auch Tiedemann in

ch Tiedemann. Chelins, C. F. Schlosser, Paulus.