der genannten Männer. Von den Beiträgen meines Vaters, welchein den Jahrgängen 1806, 7, 8, 9, 10, l l, Ickers chienen nenneich: 1) lieber den Fackeltanz bei den Festen des Aeskulap.2) Warnm Apollo der Gott der Mnsik, der schönen Künste,der NnsaZ'ot, auch ?äon, der Gott der Arzneikunde sei. 3) Ge-bührt dem weiblichen Geschlecht der Name des schönen? 4) lieberdie Freundschaft des weiblichen Geschlechts. S) lieber Hippo-crates. 6) lieber das hohe Alter der Dichter. 7) lieber denTod (Jakobi schrieb sJris 1811) ein Gedicht an meinen Vater:an meinen Arzt und Freund Hofrath Ecker nach einem Gesprächüber den Tod. Darauf antwortete dieser in dem genanntenAussatz im gleichen Jahrgang)*).
Mein Vater gehörte dem Orden der Freimaurer an,dessen Jnsignien ich mit einer gewissen erfurchtsvollen Scheubetrachtete, wenn sie mir einmal zn Gesicht kamen und warallen wahrhast humanen Bestrebungen hold.
lieber die politischen Tagesereignisse horte ich ihn oft mitseinem Freunde und Kollegen Hug, der fast täglich in dasHaus kam, sich besprechen und ich erinnere mich eines Falles,in welcheni ich die Anschauungen meines Vaters nicht begreifenkonnte. Der griechische Freiheitskampf fiel gerade in ineineGymnasialzeit und wir Knaben sahen natürlich in den Griechenlauter homerische Helden und häuften alle Vorzüge auf sie,während wir die Türken gar nicht eigentlich als Menschen be-trachteten. Da schmerzte es mich tief, als mein Vater, der imTürkenkrieg Angehörige beider Nationen kennen gelernt hatte,behauptete, lohne übrigens die Grausamkeiten der Türken irgend-wie abzuleugnen oder zu beschönigen) diese seien im Allgemeinen,obgleich roh, doch ehrliche und häufig gutmüthige Kerle, währenddie Griechen gar häufig die weniger guten Anlagen des Odysseus
*) Ein anderes hübsches Gedicht von Jakobi (Iris 1810) ist.überschrieben^ An meinen Arzt und Freund Hofrath Ecker, nachdem ersein einziges Kind verloren und mir von einer langwierigen Krankheitaufgeholfen hatte.