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befand sich in dem jetzt van Nevewschcn Hause in der Nnß-mannsgasse.
Zur Vervollständigung der biographischen Skizze meinesVaters möge es mir gestattet sein, nachdem ich von ihm alsLehrer, medieinischem Schriftsteller und Arzt gesprochen, auchnoch einiger anderer Beziehungen zu gedenken.
In den zwei Decennien um die Wende des Jahrhunderts,die überhaupt mit zu den interessantesten in der Geschichteunserer Universität gehören, fand sich ein kleiner Kreis gleich-gesinnter gelehrter Männer zusammen, welche, obschon ver-schiedenen Berufs- und Stndicnkreisen angehörend, doch alledurch die gleiche Liebe zu den klassischen Studien verbundenwaren. Es waren dies der Staatsrat!) Jos. Alb. von Jttner,von 1785 — 1807 Capitcls-Kanzler des Maltheserordens, von1807 an Kurator der Universität Frcibnrg und badischer Ge-sandter bei der Eidgenossenschaft, dann der Dichter Joh. GeorgJakobi, Professor der Acsthctik und der bekannte OrientalistLeonhardt Hug, Professor der Theologie an der UniversitätFreibnrg, Staatsrath Freiherr von Baden und mein Bater.Eincstheils war es wohl der Einfluß dieser klassischen Studienanderntheils die Einwirkung des Frühlings-Wehcns der jungendeutschen Literatur, was auch in diesem kleinen Kreis die Lustan eigener Prvdnetion erweckte und der Umstand, daß in demvon einem Mitglied desselben Joh. G. Jakobi herausgegebeneuTaschenbuch: Iris schon ein Organ für eigene Schöpfungenvorhanden war, erleichterte es, diesem Drang Genüge zu thnnund die etwaigen Bedenken zu überwinden. Da der kleineKreis der Gleichgesinnten sich meist in dem nahen Heitersheim,dem Sitz des Großpriors des obengenannten Ordens, demWohnsitze von Jttner's versammelte, entstanden auch hier*) vielevon den später in der Iris veröffentlichten Aufsätzen und Gedichten
Ein besonders günstiges oder begünstigendes Plätzchen wurdenach englischem Vorbild tlis )mots corner genannt.