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Hundert Jahre einer Freiburger Professoren-Familie : biographische Aufzeichnungen
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unmögliche Sache untersucht haben, angesehene und berühmteMänner. H. Hvfer wurde seiner besonderen Wissenschaft wegennach Dillingen als Stadtarzt und Arzneilehrer berufen undStaravasnig ist der Liebling unseres Adels, weil er sich mitihnen so beträgt, wie zu Zeiten Ealoni die Aerzte sich zu Rombetragen haben (äs xraeeoAnitiono dap. I.)".

Der 2. Thcil des Buches von StaravaSnig, dessen Erschei-nen Mederer bezweifelt hatte, erschien in der That 1782 zuWien. Derselbe bietet aber keinerlei Interesse, da er nurgeschrieben ist um die gemachten Fehler, soweit möglich zu be-schönigen. Bezeichnend genug sind auch die Titelknpser derbeiden Bände. Während das des 1. Bandes die Leidende ansihrem Lager darstellt nnt einem Gebetbuch, illnstrirt das des2. Bandes das über die Betrügerin gefällte gerichtliche Urtheil,welches u. A. darin bestand, daß sie ans öffentlichem Marktzu Kottweil ans einer sog. Schandbühne während einer Stundeausgestellt wurde mit einer Tafel behangen, welche die Aufschrifttrug: Strafe betrügerischer Scheinheiligkeit. Neben ihr sieht manihren Gatten n. ihre 5 Kinder, ebenfalls mit Tafeln mitder Aufschrift: Du sollst nicht betrügen helfen.

In einem zweiten Brief an den gleichen Freund in Schwabenberichtet Biederer über ein anderes Borkommniß auf dem Ge-biete der Wunder, dessen Schauplatz das hiesige Hospital gewesen.

Der Bericht Mederers trügt die Ucberschrift:

Pendant zur Kanonisation der berüchtigten BetrügerinMaria Monika Mutschlcr, Denkmal der Aufklärung im 85.Jahre des 18. Jahrhunderts und lautet:

In dem Krankenhanse zu Freibnrg, in welchem ProfessorMorin xraxin meäioam lehrt, liegt eine ledige 21 Jahr alteWeibsperson, welche in ihrer Melankoley an der Gnad Gotteszweifelt. Nach durch 6 Wochen angewandten verschiedenenMitteln fiel der Hr. Professor ans den Gedanken, sie durch einenEngel der Gnad Gottes versichern zu lassen. Er verabredetesich mit dem Spitalkaplan und einigen Lieblingsschülern und