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[Hauptband] (1884)
Entstehung
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desselben nachgerade unhaltbar wurde, weshalb er sich, überdiesdurch Krankheit dazu bestimmt, veranlaßt sah, seinen Abschied zuerbitten. Die das Gesuch gewährende Allerhöchste Cabinets-Ordre lautete:

„Bei denen in der Original-Anlage angezeigten Umständenwollen Seine Königliche Majestät von Preußen, Unser Allergnä-digster Herr, Dero Krieges- und Domainen-Rath Freiherrn vonNichthofen den erbethenen Abschied ertheilen und dessen Aus-führung Dero General-Directorio überlassen.

Potsdam, den 15. März 1777. Friedrich."

Die Verhältnisse mochten inzwischen sich immer trüber ge-staltet, finanzielle Drangsale die Entfernung von Berlin räth-lich und die zunehmende Krankheit Friedrich's auch das Auf-suchen eines milderen Klima's für den Winter nöthig gemachthaben. Er wollte sich daher mit seiner Gemahlin — untervorläufiger Zurücklassung seiner älteren Söhne, auf welchewir gleich zurückkommen werden, in Berlin — zunächst zueinen: Besuche an den der Familie befreundeten MarkgräflichBayrcuth'schen Hof, sodann zu den in der Schweiz ansässigenMontolieu'schen Verwandten begeben. Auf der Reise dorthinward am 28. October 1777 Friedrich zu Nürnberg vom Todeereilt. Er wurde auf dein Johannis-Kirchhof daselbst unter demStein Nr. 1286 beerdigt. Der Stein ist jetzt völlig eingesunkenund die Stelle nur noch durch die nachbarlichen Nummersteineerkenntlich. Das Todten-Register der Kirchhofs-Cancellei enthältunter dem erwähnten Datum folgende Notiz: „Lalv. Nit.: HerrFriedrich Freiherr von Richthofen, Sr. Königl. Majestät inPreußen Kriegs- und Domainen-Nath: Alter 37 Jahr, KrankheitAbzehrung, Stein 1286."

Der 13jährigen Ehe desselben mit Emilie le Chevenixde Beville waren folgende ihn überlebende, sämmtlich zu Berlingeborene Kinder entsprossen:

1. Susanne (Susette) Juliane Renate Charlotte, geborenden 19. November 1765;

2. Friedrich Oswald Heinrich, geboren den 1. Januar 1767;

3. Juliane Elisabeth Luise, gevoren den 8. Februar 1768;

4. Karl Heinrich Gustav, geboren den 7. Februar 1769;

so