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[Hauptband] (1884)
Entstehung
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Breslau den 4. April 1825, des Justitiarius, nachmaligenJustizraths Wilhelm Theiler in Neisse Adoptivtochter. Ansdieser Ehe sind vier Kinder entsprossen:

1. August Wilhelm Hans Gottfried Hermann, geborenden 8. Juli 1846 zu Neisse;

2. Maria, geboren den 8. Mai 1848 zu Neisse;

3. Eva Maria Martha Leonore, geboren den 14. Juni1852 zu Köln; und

4. Max Gotthilf Heinrich Friedrich, geboren den 16.Februar 1855 zu Köln.

Die Vermögenslage des Vaters, welcher Anfangs in Neissein einem gewissen Wohlstande lebte, hatte sich nach und nachsehr traurig gestaltet, so daß schon vor seinem Tode der Concursausgebrochen und auch das Vermögen der Kinder, welche ihreGroßtante, die bereits gedachte verwittwete Wilhelmine von derHeyden geb. von Richthofen, beerbt hatten, verloren gegangenwar.

Die Wittwe war daher mit ihren vier Kindern auf ihreWittwenpension von 566 Thalern jährlich und ein Erziehungsgeldvon 36 Thalern für jeden Sohn und von 24 Thalern für jedeTochter jährlich bis zu deren 17. Lebensjahre, welches ihr derGeneral Roth von Schreckenstein ausgewirkt hatte, beschränkt.

Die finanzielle Stellung der Familie ward bis zum Jahre1866 eine derartige, daß die Mutter mit dem nun erwachsenenältesten Sohne Zweifel gewann, ob überhaupt eine Grundlagefür das weitere Fortkommen der Familie innerhalb der vater-ländischen Verhältnisse und Zustände zu erlangen sein werde.Ein amtliches ärztliches Attest ckck. Meschede den 36. Septbr. 1866sprach sich überdies dahin aus, daß bei allen vier Kindern eineangeborene Anlage zur Schwindsucht vorhanden und deshalb dieAufsuchung eines südlichen Klimas für selbige durchaus ange-zeigt sei. Es entstand daher der Entschluß einer Wohnsitz-Ver-legung nach Nord-Amerika. Am 21. September 1867 trat unterGenehmigung des Vormundschafts-Gerichts die Familie, zunächstzu vorübergehendem Aufenthalt, also ohne Auswanderungs-Con-sens, ihre Reise dorthin an. Sie erhielt die Genehmigung zurFortbeziehung der Wittwen-Pension und der Erziehungsgelder,