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gleichfalls im Strehlener Kreise, woselbst er am 24. März 1793kinderlos starb; seine Erben, die Gemahlin und seine Geschwister,verkauften Plohmiihle nebst dein gleichzeitig erworbenen GuteBerzdorf 1794 für 56,990 Thaler an Georg von Schweinichenauf Tepliwoda. Die Gemahlin Johanns starb am 5. Februar1797 zu Pangel.
Sein Bruder Wilhelm hat seine Vorbildung gleichfallsaus der Ritter-Akademie zu Liegnitz erhalten und auf der Univer-sität Frankfurt a./O. seine Studien vollendet. Gleich nach seinerRückkehr von dort (1759) finden wir ihn ans dem ihm vonseinem Vater, wie erwähnt, erkauften Gute Tschanschwitz.
Am 8. Mai des folgenden Jahres vermählte er sich zu Barz-dorf mit seiner Cousine, Christiane Freiin von Richthofen aus derBarzdorfer Linie (vgl. S. 160), geboren den 8. Juni 1738.
Im Jahre 1763 verkaufte Wilhelm Tschanschwitz für 24,132Thlr. 29 Gr. 9^ Pfennige an Georg Julius von Prittwitz aufLorzendorf, dessen Wittwe, nachdem sie sich mit dem HauptmannFrhrn. von Beneckendorf wieder vermählt hatte, das Gut für24,999 Thlr., wie nur (S. 129) gesehen haben, ihrem Schwieger-sohne Gottlieb Frhrn. von Richthofen aus der HertwigswaldauerLinie 1774 überließ. Wilhelm erwarb dann Dobergast, zumKirchspiel Steiukirche im Kreise Strehlen gehörig. In diesem Kreisewurde er auch zum Landesältesten gewählt, welche Stellung ervom 29. Juni 1779 bis Johannis 1773 und vom .16. Juli1788 bis Johannis 1791 bekleidete.
Seine vorgedachte Gemahlin starb an der Abzehrung zuDobergast am 2. Februar 1777. Sie hatte ihm acht Kinder ge-boren.
Am 26. November 1777 vermählte sich Wilhelm wieder undzwar mit Charlotte Eleonore von Schickfuß, einer Cousine seinervorgedachten Schwägerin, des Landraths Adam Conrad vonSchickfuß auf Petersdorf sgeb. 2./10. 1708, gest. 27./2. 1760)aus dessen zweiter Ehe mit Sylvia Beate geb. von Paczenskyund Tenczyn a. d. H. Mttnitz (geb. 8/6. 1722, gest. 27./1. 1779,in 2. Ehe verm. 9./9. 1772 mit dem Ksl. Hauptm. Ernst Leopoldvon Nothkirch auf Arusdorf und Schützendorf) am 23. Januar1745 geborener Tochter.