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3, Ludwig Ober- und Nieder-Gäbersdorf nebst der Neu-mühle für 70,000 Thlr. und
4, Gottlob Kohlhöhe mit dem Sernerwold, Mittel- undNieder-Gutschdorf für 67,000 Thlr.,
wonach sich die zur Erfüllung der Majoratsstiftung von je100,000 Thlr. für jeden der Söhne herausstellenden Baar-zuschüsse ergeben.
Jeder der drei ältesten Söhne hatte bei seiner zur Lebens-zeit des Vaters erfolgten Etablirung bereits 11,000 Thlr. erhalten,die, wie ein Betrag von 15,000 Thlr. für jede der bereits beiihrer Verheirathung reichlich bedachten Töchter, auch dem viertennicht etablirten Sohne als Prälegnte bestimmt wurden. Wasdanach und nach einigen Legaten an Baarvermögen, Mobilien zc.übrig blieb, sollte gleichmäßig unter die Kinder vertheilt werden.Die handschriftlichen Familien-Aufzeichnungen geben den Gesammt-betrag seines Nachlasses auf 900,000 Thlr. an. Im Testamentbemerkt er, daß, als er zu wirthschaften angefangen, seinererbtes Vermögen sich nicht auf höher als 10,000 Thlr. be-laufen habe.
Durch ein Codicill ä. cl. Kohlhöhe den 24. Mai 1794erweiterte Carl Ludewig seine Dispositionen noch dahin, daß jedeseiner Töchter statt 15,000 Thlr. — 20,000 Thlr. und jeder Sohnaußer dem Majorat von 100,000 Thlr. noch 10,000 Thlr. zurfreien Verfügung erhalten, auch Royn uicht für 70,000 Thlr.,sondern nur für 60,000 Thlr. angerechuet, also hier 40,000 Thlr.(anstatt 30,000) zugeschossen werden sollten.
Unser Carl Ludewig war nun bedacht gewesen, für seineMajorats-Stiftungen die Kgl Genehmigung durch die zustän-digen Behörden herbeizuführen. In seinem Antrage war bereitsdie von ihm beabsichtigte Successionsordnung festgestellt, auchaußerdem jedem Majoratsbesitzer die Abgabe von 25 Thlr.jährlich, also von zusammen 100 Thlrn. zu einem Stipendium„für einen Richthof, der in Kriegsdiensten stehet, oder studiret,"auferlegt worden. Auf diesen Antrag erging folgende Allerh.Cab.-Ordre:
„Mein lieber kNuts-Ministrs Frhr. v. Reck. Nach dem inAbschrift anliegenden Bericht und Entwurf der zu stiftenden
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