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von einem Herrn v. Rosenberg. Allein auch hier begünstigteihn das Glück nicht, weshalb er sich entschloß, 1826 das Guterst zu verpachten und, als auch dies keine guten Folgen hatte,es schließlich 1833 an den Grafen v. Matuschka für 52,000 Thlr.zu verkaufen, von welchem Betrage indeß nur sehr wenig für ihnübrig blieb.
Von dem Monat April des folgenden Jahres an wurde unserWilhelm, dem nun in freundschaftlich-verwandtschaftlicher Weisevon dem Frhrn. Friedrich v. Richthofen auf Kohlhöhe zunächstdas Herrenhaus auf seinem Gute Gutschdorf für eine geringeVergütung eingeräumt wurde, durch den Grafen Hochberg-Fürsten-stein zu dem während der Badesaison wahrzunehmenden Posteneines Bade-Polizeidirectors in dem dem Grafen gehörigen BadeSalzbrunn bestellt, womit eine standesmäßige Beschäftigung undein Einkommen von 240 Thlrn. nebst freier Dienstwohnung ver-bunden waren, welche Bezlige bei dem Rückgang in dem Standedes Vermögens, das jetzt hauptsächlich noch in der Rente einesseiner Gemahlin auf den Gütern der Rabenau'schen Familie inHessen festgelegten Capitals von 20,000 Thlrn. bestand, immerhineinige Erleichterung gewährten.
Wir haben schon oben der intimen Beziehungen gedacht,in welchen der Großvater unseres Wilhelm zu der Gräfl. Hoch-berg'schen Familie stand, Beziehungen, welche von diesem aufseinen Sohn und Enkel übergingen und welche nun in dem vor-gedachten Verhältniß des letzteren einen wohlwollenden Ausdruckfanden. Aus diesem Verhältniß schied der Frhr. Wilhelm erst 1850bei vorgerücktem Alter und Schwächlichkeit, nachdem ihm in dieserStellung die Jahre 1848/49 manches Aergerniß gebracht hatten.
Die Zufriedenheit des Polizeiherrn Grafen Hochberg undder Königlichen Behörden mit des Frhrn. Wilhelm Dienstführungin Salzbrunn sprach sich insbesondere auch durch die aus denAntrag des ersteren im Jahre 1847 erfolgte Allerhöchste Ver-leihung des Rothen Adler-Ordens 4. Klasse, welchem nach demAusscheiden aus diesem Dienst noch die der 3. Klasse mit derSchleife desselben Ordens folgte, aus.
Im September 1854 siedelte Wilhelm von Schweidnitz,wohin er schon 1837 seinen Winteraufenthalt verlegt hatte, nach