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Die Familien von Vater und Sohn laufen nun nebeneinander.Letzterer verkaufte Ossenbahr am II. September 1773 an denLieutenant v. Gellhorn, übergab diesen? am 1. October desselbenJahres das Gut, wohnte zunächst in Peterwitz und kaufte vonder Fainilie seiner Frau im December 1771 Tschanschwitz, wohiner am 29. desselben Monats übersiedelte. In demselben Jahrehatte sein Vater seinen beständigen Wohnsitz von Petermitz nachJauer verlegt, zuerst in ein gemiethetes Haus, bis er an? 21.August 1778 von? Grafen Haslingen dessen dortiges Haus (denjetzigen Gasthof zum deutschen Hause) für 380 Thlr. erkaufte,welches er einige Monate später, nachdem es einen Umbauerfahren, bezog.
Hier und schon früher, vom Jahre 1770 ab, finden wir,von unsere??? Samuel jederzeit in seinem Tagebuche notirt, denhäufigen, ja regelmäßigen Besuch, jedesmal mit dein Beisatz„zu einer Pfeife Taback", eines Fähnrichs Christoph JohannMälzer von dein in Janer garnisonirenden Bataillon Normann,welcher bei Samuel und seiner Familie bald sehr beliebt war.Unterm 11. März 1777 finden wir bemerkt, daß bei der Pa-role dessen Avancement zum Lieutenant bekannt gemacht wurde;unterm 15. Mai fand, wohl nach Beseitigung der in dei? Nang-verhältnissen desselben liegenden Schwierigkeiten, seine Verlobungmit Samuels ältester Tochter Friederike (damals 39 Jahr alt)statt, welcher am 29. October die Vermählung folgte. Mälzer,dessen Eltern dem niederen Militairstande angehörten und welcherselbst wegen bewiesener besonderer Tapferkeit zum Officier — dieFähnriche waren damals Ofsiciere — befördert worden war, nahmeinige Zeit nachher seinen Abschied und erhielt solchen alsCapitain z er starb zu Bunzlau am 19. August 1789, seine Gattina»? 11. November 1792.
Inzwischen steigerte sich anscheinend der Geldmangel in derFamilie mehr und mehr, so daß am 25. Juli 1780 Samuel nunauch Peterwitz verkaufte und zwar an den Landschaftsdirector GrafenErdmann v. Röder für 120,000 Thlr. und 200 Dukaten Schlüsselgeld,welchem er die Gerichte dieses Gutes am folgenden Tage „untervieler sehr erklärlicher Wehmuth," wie er in seinem Tagebuchenotirte, übergab. Die volle Ueberweisung des Gutes, welches über