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sein, da an diesen beiden Daten „Fran von Nichthofen, Franauf Hertwigswalde" im Kirchenbuch zu Gränowitz als Taufpathinverzeichnet ist. Der Vorname der zweiten Gemahlin war MariaMagdalena, mit welchem sie auch in dem Testamente ihres Ge-mahls aufgeführt wird. Sie war 1677 geboren, mithin über20 Jahr jünger als dieser. Von den vier Kindern waren ge-boren :
1708 den 18. August Johanna Eleonore,
1710 den 16. Juni Henriette Charlotte,
1711 den 5. September Sophie Hedwig und
1713 den 25. Mai ein Sohn, nach seinem Vater S amnelgenannt.
Beim Tode ihres Vaters 1721 waren seine vorgedachte»Kinder noch alle minorenn. In welcher Vermögenslage sie sichbefanden, ergiebt sich aus dessen erwähnten, am 28. August 1720errichteten und bei der Königlich Böhmischen Landeshauptmann-schaft der Fürstenthümer Schweidnitz und Jauer rite deponirten,am 10. August 1721 publicirten Testamente/) in welchem erseine Wittwe und seinen jüngsten Bruder Christoph zu Vormün-dern, sowie den Christoph Adolph von Döbschütz auf Neu-Kemnitzund den Christoph Friedrich von Reibnitz auf Erdmannsdorf zuNebenvormündern ernennt. Der Gesammtbelaus des Vermögensist zwar dort nicht angegeben, da er eine Aufnahme desselbentestamentarisch verboten hatte, indeß ist ersichtlich, daß derhinterlassene Grundbesitz in den Gütern Hcrtwigswaldau, Hart-mannsdorf, Berthelsdorf, Bober-lUlersdorf, Tschiesdorf, Riemen-dorf und Neumühle bestand und dieser gesammte Grundbesitznach der schon erwähnten Observanz ausschließlich auf seinenSohn Samuel überging, während die Töchter mit einer Aus-steuer abgefunden wurden. Der Inhalt des Testaments und dieSorglichkeit, darin keine Manifestation des Vermögens auszu-sprechcn, lassen annehmen, daß er auch außerdem ein bedeutendesVermögen besessen haben muß.
Das Gut Hartmannsdorf hatte er in dem Jahre 1699 nachdem Vertrage vom 10. Februar desselben Jahres,**) von einemHerrn von Spiller erkauft.
*) Anlage 35. *5) Anlage 3K.