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die Rücksicht auf die Gesammtheit der Familie ihnen zuweist, undnichts trägt mehr zur Entfremdung der einzelnen Glieder untersich bei, als ein Fall unter dieses Niveau.
Unzweifelhaft gewährt die Angehörigkeit zu einer geachtetenFamilie, sowie die angesehene Stellung der Väter ihren Kinderneine gewisse Hülfe bei ihrem Fortkommen, und jeder um dieglückliche Zukunft der Seinen besorgte Familienvater wird bemühtsein, sich in einer Lage zu erhalten, diese Hülfe gewähren zukönnen. Aber so wichtig diese ist, den Anforderungen der heutigenZeit gegenüber ist sie doch nur eine nebensächliche. In der Haupt-sache kann nur die eigene Intelligenz und Thatkraft den Sohnauf der Höhe des Vaters, das Familiemnitglied auf der Höhedes Gesammtansehens der Familie erhalten. Allein auf die Ge-burt oder aus das Vermögen oder auf den wirksamen Einflußdes Vaters läßt sich heute auch in den vornehmsten und be-gütertsten Adelsfamilien und selbst bei ererbtem Grundbesitz kaumje eine diesem Gesammtansehen der Familie entsprechende Stel-lung mehr behaupten, und es gilt jetzt mehr wie sonst dasDichterwort: .
Was Du ererbt von Deinen Vätern hast.
Erwirb es, um es zu besitzen!
Die zu dem vorliegenden Werke benutzten Quellen und Ur-kunden, was die ältere Geschichte der Familie und deren ersteHabilitirung in Schlesien betrifft von größerer Anzahl als später,sind in einen besonderen Anlagenband aufgenommen, da der Um-fang des Werkes die Einreihung derselben in den den Text derGeschichte der Familie enthaltenden Band nicht zuließ; in derspäteren Zeit werden diese Urkunden deshalb seltener, weil einer-seits die überwiegende Anzahl der Familienmitglieder, ja ganzeLinien des Grundbesitzes entbehren, andererseits mit den erleich-terten Bedingungen des Kaufs und Verkaufs, welche es zu einem