Pag. 31. lin. 29: Heil jetzigen Stapeler Ilof (Jamals „iuxtabalneum Judseorum") in Ueberwasser.
Pag. 32 lin. 29: Johann, statt: Johenn.
Pag. 39 lin. 19: Obedienz Greving in Amelsbüren.Das Domcapitel erstand im Jahre 1271 „curiam Grevinchof"vom Marschall Conrad von Rechede und übte, als Besitzer diesesOberhofes Greving, abwechselnd mit dem Propst ad Stnm Mau-ritiern , als Schirmherr des benachbarten Schulzenhofes Overinck(jetzt Everding geschrieben), das Patronatsrecht aus über diePfarrstelle in Amelsbüren, was wohl darin seinen Grund hat,weil, nach dem Urtheil vou Localkundigen, die Pastoratslände-reien sichtlich aus den Grundstücken jener beiden Höfe genom-men sind.
(Regesta in. pag. 465. Niesert, U. S. VII pag. 558 etc.)Im Jahre 1369 scheint das Stift ad Stum Mauritium nochnicht Herr des Hofes Everding gewesen zu sein; denn in diesemJahre erlaubt Balduin, Edler v. Steinfurt, dem Hermann vondem Busche, welcher von ihm mit der Vogtei über den HofOverinck belehnt war, das Holz dieses Hofes in Eintracht mitdem C-apitel ad Stum Mauritium zu verkaufen und zu verbrauchen,(Niesert, U. S. IV. p. 302. Wilkens, D. v. St. p. 72.)Die Vogtei über den dortigen Haupthof Radwarding (Rahring)versetzten im Jahre 1305 die Edlen von Steinfurt dem Stifte adStum Mauritium. (Wilkens, D. v. St. pag. 18 und pag. 52.)
Pag. 83 lin. 11: Alberding im Kspl. Nienberge, statt: imKspl. Roxel.
Pag. 122 lin. 36: trotz, statt: trotzt.
Pag. 142 lin. 7: Anführung, statt: Aufführung
Pag. 145 lin. 37: Zeit, statt Zuit.
Pag. 148: Rudolph von der Tinnen, Kirchspiels Amelsbüren,1612 —1702, ist Begründer der Tinnenschen Fundation. Hiermein kurzer, aber hoffentlich getreuer, Auszug aus seinem, ihnund die Zeit characterisirenden, viel besprochenen jedoch wenigbekannten, weitschweifigen Testamente. —
Nach einer bombastischen Einleitung verordnet er:
1. Die mit seiner seligen Eheliebsten Richmoden v. Travelmannaufgerichteten Ehepacten, soweit dieselben ihn und seineangeerbten Güter betreffen, werden hiermit revocirt undannullirt.
2. Sein Leib soll neben seiner seligen Eheliebsten mit christ-katholischem Begräbniss, jedoch sonder einigem Pomp undPracht, in der Kirche zu Amelsbüren beygesetzt werden.