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zwar in der Nacht, wo er gegen Ulm ritt, solche Schreckgestalten erscheinenlassen, daß sein Haar darüber Plötzlich weiß geworden ist. Ich bringediese Geschichte hier wortgetreu nach Collmann. Er schreibt:
voi. 1546. Ist er (Heinrich V.) vom Landgraff philipsen„löblichen gcdachtnis da der Engelstadische Krieg allweidt geklammert,„und angehen wöllen, nach den schwäbischen stedtten, die umb hülst„anzulangen abgeferttigett worden, da ihm etwas wunderliches soll„Aufgestoßen und begegnett seyn, wie mihrs die Altten von Baumbach„oftmals erzelett haben. Sein pferdt ist ihm unterwegs lahm worden„daß er es mit seinem Diener zurück hatt lassen müssen, Wie er aber„uff seines Dieners gaull nichts desto weniger des nachts uff Ulm zu„passiven, sind ihm die gantze nachtt so teuffclischc gespenst erschienen,„daß er gesagett, Er könne und wölke dis nitt alle erzehlen, dieses hat„er nur seinen guten Freunden erzelett, ihm seyen bäume Vorgeschoben„worden, daß er weder ein noch aus kommen können, 4 haben eine„todttenbar, mit einem langen leichtlich behencket, vor ihni hero getragen,„da aber der tag anbrechen wöllen, sey einer wie in Engellgestallt aus„einer Wolcken kommen, habe dem teufflischen Gespenst mit einem„Zeptter gewincket, seh urplötzlich alles Verschwunden, und er habe ge-„sehen und erkennet, wo er gewesen, welches die gantze nachtt er nicht„habe wissen können."
„Es muß ihm gewislich hartt zugcsetzett haben, den er ist in der„nachtt eis grau worden, der doch sonst noch ein junger gesell gcwest.„Da er wieder zu hauß kommen, hatt er sich mit 11 oder ILpferdten„gerüstet, und V. s. Gn. Fn. (für seinen gnädigen Fürsten) und„Herren in den Oberlündischen Krieg darmitt zugezogen und mitt vielen„anderen von Baumbach mehr, bei I. F. G. (ihren fürstlichen Gnaden)„das seine uffgesetzett und gcwagctt, da aber dieser Krieg unglücklich„hinaus; gelausten, hat er sich hefftig darüber bekümmert, ist unter„wegen Kranck worden, seine Pferde und gesinde nach dem dannenbergk„geschicktt, er aber hat sich gegen Aschenburgk (Aschaffenburg) zu dem„alten Junker Ewaltt von Baumb ach (Ewald II. von der Ruhler„Linie), dem Mentzischen Rath führen lassen, und daselbst im Herren„Verschieden Ooi. 1547."
Das Amt Wanfried, welches der Landgraf Philipp das Jahr