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Geschichte der zur althessischen Ritterschaft gehörenden Familie von Baumbach
Entstehung
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II. Abschnitt.

Won den Urahnen der gegenwärtigen fünf Kaupttinien bisznr Hegenwart,a. 1. Die neuen Hanncnöcrger Linien.

(Hierzu Stammtafel II.)

Reinhard II., der älteste Sohn von Heinrich III., und seinerFrau. geb. von Bischofferode, geboren im Jahre 1486, war derGründer der „neuen Tannenberger" Linien. Er hatte Marie vonHolzsadel zur Frau. Als mit deren Bruder Werner das Geschlecht derHolzsadel's erlosch °^), wurden Reinhard II. und Hans von Wallenstein, derMarien's Schwester zur Frau hatte, seine Erben in den Allodien und Lehnen.Die hessischen Lehne waren: Antheile am Schloß, Dorf und GerichtBinsförth, sowie das Pfarrlehn daselbst, das Gericht Oberkonnefeld,Burgsitze zu Felsberg und Güter zu Gnnsterode, Alt- und Neumorschen,Holzmannshausen, Ellnbach, Malsfeld und Dagobertshausen. DieLehne des Klosters Breitenau bestanden in Gütern zu Wenigen-holzhausen, und die h ersfeld ischen Lehne aus dem halben DorfePfaffenhausen, Güter zu Redinghausen und Zehnten zu Hombergs-hausen und Welferode. Alle diese Güter besaß Reinhard II. in Ge-meinschaft mit seinem Schwager Hans von Wallenstein. Das Senioratwechselte. An Wenigenholzhausen hatte seit dem Jahre 1519 auchauch Reinhard des II. Bruder, Ewald I. aus der „Ruhl", Antheil.

Reinhard II. der sich im Jahre 1516 in der später beschriebenen„Schäferfehde" besonders hervorthat, starb im Jahre 1529 mit Hinter-lassung von zwei Söhnen: Ludwig I. und Heinrich I., vondenen der Letztere, und zwar kinderlos, schon das Jahr nach seinem

*) Vor dem Jahre 1519.

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