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Geschichte der zur althessischen Ritterschaft gehörenden Familie von Baumbach
Entstehung
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Geschichte.

I. Abschnitt.

(Hierzu Stammtafel I>)

Mis zn den Arayncn der gegenwärtigen fünf Kaupttinien.

Hartdegen von Banmbach (HsräsAsrurs oder Hsräsinus,ciicti cls Lo^mknelr), ist der erste der Familie, der urkundlich vorkommt.Er hatte von der Abtei Hersfeld einen Zehnten zu Braach an derFulda versetzt erhalten, den der Abt Werner von Hersfeld durch diegroße Kirche daselbst wieder einlösen ließ, im Jahre 1246. Die Kirchesollte den Zehnten zu des Abtes Gedächtniß behalten, aber auf demKirchenkonvent Rechenschaft darüber ablegen. Hartdegen und seineFrau, deren Name jedoch nicht genannt ist, schenkten im Jahre 1259Güter*) an das Stift zu Hersfeld, damit dasselbe für ihr Seelenheilsorge. Hartdegen, vermuthlich vor dem Jahre 1200 geboren, starbim Jahre 1260.

Zu der Zeit als der Landgraf Heinrich I. von Hessen, genanntdas Kind von Brabant, mündig geworden war, also im Jahre 1263,lebten, (nach Collmann) zwei Brüder von Baumbach, Henrich undLudwig (Lotz), von denen Henrich dem Landgrafen Heinrich vanHessen, Ludwig aber dem Markgrafen Heinrich von Meißen anhing.Henrich begleitete den Landgrafen auf einem Zuge nach Thüringengegen den Markgrafen, mit dem er im Streit lag. Ans diesem Zugekam der Landgraf in große Gefahr, aus der ihn Henrich vonBaumbach dadurch rettete, daß er rasch die Kleider mit ihm wechselte,sich den andringenden meißner Knechten entgegen warf, und von diesen,für den Landgrafen gehalten, erschlagen wurde. Wegen dieser Thatsoll der Landgraf alle in Hessen gelegenen von Baumbachischen Lehne,unter Ausschluß des Ludwig (Lotz) von Baumbach, an Henrich's Sohn,

*) Einige Grundstücke.